The Beauty in Youth – The Beauty in Europe

Mit diesem Thema befassten sich in der letzten Woche 60 Schüler aus 7 Nationen im Europahaus Bad Marienberg. Dabei auch Schüler des Franziskusgymnasiums Lingen mit ihrem Lehrer Helge Koers. Für Michael Klumparendt, den Schulleiter des Franziskusgymnasiums, gehört dieses internationale Jugendseminar zum festen Bestandteil der vielfältigen Europaaktivitäten seiner Schule.

Eine Woche Kennenlernen in der Seminarsprache Englisch, Schüler, die ihre Ideen und Ideale für ein gemeinsames Europa offen diskutierten, sie lernten grenzübergreifende Positionen kennen und feierten als Generation von morgen in europäischem Geist. Zum Auftakt der Seminarwoche gab es beim abendlichen Galadiner Spezialitäten aus den Teilnehmerländern, garniert von kurzen Vorführungen der einzelnen Delegationen.

Die erste Überraschung für die Schüler gab es bereits bei der Ankunft am Samstag, eine internationale Zimmerbelegung. Für die Schüler die Gelegenheit, die anderen Schüler noch näher kennenzulernen, was von allen sehr positiv bewertet wurde.

Der Auftakt des Seminars war eine Fahrt nach Frankfurt zur ersten „#pulse of europe“ Veranstaltung in diesem Jahr. Hierzu hatten sich die Schüler genau vorbereitet und stellten ihre Ideale dann vor großem Publikum auf dem Frankfurter Goetheplatz vor. Im weiteren Verlauf erarbeiteten die Schüler, verteilt auf internationale Gruppen ihre Visionen von Europa. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Zeche Zollverein.

Die Einbindung von Social Media wie Instagram, Facebook, Twitter, youtube und Instagram machte die Arbeit besonders attraktiv. Übereinstimmend war die Begeisterung der mitgereisten Lehrer darüber, mit welchem Elan und welcher Begeisterung die Jugendlichen trockene politische Themen erarbeiteten.

Der Schulleiter des Franziskusgymnasiums, Herr Klumparendt verwies auf das Leitbild der Schule: Eine franziskanische Schule sei kein hermetisch abgeschlossenes Gebilde, sondern sie öffne das Tor zur Welt. Dies wolle man mit der Beteiligung an solchen Aktivitäten erreichen. Wichtig für ihn sei auch das non-formale Lernen und die Projektarbeit im internationalen Rahmen, die so an einer Schule kaum möglich seien. Auch sei es wichtig, dass gerade junge Menschen ein grundlegendes Verständnis vom europäischen Einigungsprozess erfahren, das ihnen eine qualitative Auseinandersetzung erlaube und damit die Basis für eine Weiterentwicklung der EU darstelle.

Die Schüler zeigten sich abschließend begeistert von dem Seminar. Franziska Gels bemerkte, wie einfach es sei, trotz kultureller Differenzen mit anderen Menschen in internationalen Gruppen zusammenzuarbeiten und empfiehlt dieses Seminar für jeden Schüler.  Für Puya Yazdan Shenas war ein wichtiger Faktor die persönliche Weiterentwicklung und die sein auf „jeden Fall gegeben“.  Für Marvin Höcker: „eine der besten Wochen meines Lebens“. Marc Haberland kommentiert diese Woche folgendermaßen: „In der Woche in Bad Marienberg hatte ich viel Spaß mit jungen Leuten aus ganz Europa und habe nichts auswendig gelernt, sondern Europa lebendig erfahren und in lebhaften Diskussionen internationale Positionen kennengelernt. Für die Zukunft nehme ich nicht nur internationale Freundschaften sondern auch lebensverändernde Impulse mit.“

„Wenn man sieht, wie diese jungen Menschen zusammenarbeiten, dann muss man sich um die Zukunft keine Sorgen machen“, so Helge Koers, der diese Veranstaltungen seit mehr als 10 Jahren begleitet, abschließend überzeugt von den internationalen Jugendseminaren. „Nur mit der Bildung von Jugendlichen kann sich Europa nachhaltig entwickeln.

Candle-Light-Dinner 1
Candle-Light-Dinner 2
Deutscher Kulturbeitrag – Märchen von der Vernunft
Deutsche Delegation
Gemeinsam international auf der Zeche Zollverein