Festival der Wissenschaft in Berlin

Ein Gemeinschaftsprojekt des Franziskusgymnasiums und der Grundschule Belm wurde mit der Teilnahme am Science on Stage Festival in Berlin geehrt.

(Fotos: Science on stage)

Berlin, 19.11.2018

Eine Experimentierreihe mit nur einem Blatt Papier, nichts mehr und nichts weniger, war das Ziel von Anna und Franciskus Van den Berghe, als sie sich Experimente zu allen MINT-Fächern überlegt haben, welche man von der Grundschule bis in die Oberstufe einsetzen könnte. Am Ende fanden sich 34 Experimente und ein fächer- und jahrgangsübergreifendes Konzept. Die Experimente behandeln Themen wie Statik, Chromatografie, Gravitation, Luftwiderstand, Recycling u.v.m. Schülerinnen und Schüler können so begreifen, dass ein Blatt Papier genügen kann, um die Welt ein wenig besser zu verstehen.Große und teure Aufbauten wie Materialien sind dafür nicht notwendig.

Unser Dank gilt dem Verein Science on Stage!

https://youtu.be/surgcGMcHwg

Anna und Franciskus Van den Berghe am eigenen Stand
Überblick über die Festival Ausstellung

 

 

Weitere Infos im folgenden LT-Bericht vom 15.11.2018

Lehrerteam aus Lingen und Belm präsentiert neues Unterrichtsprojekt

Lingen. Franciskus Van den Berghe und Anna Meyer vertreten das Franziskusgymnasium Lingen und die Grundschule Belm auf dem deutschem Science-on-Stage-Festival mit einem Gemeinschaftsprojekt. Es trägt den Titel „Naturwissenschaft mit Papier: Vom Fall bis zum Bau.“

Das Festival findet einer Pressemitteilung zufolge vom 16. bis 18. November Max-Delbrück-Communications Center der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin statt. Drei Tage lang stellen rund 100 der engagiertesten Lehrkräfte Deutschlands auf der Bildungsmesse innovative Projekte für den Mint-Unterricht vor. Mint steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Mit ihrer Teilnahme bewerben sich die Lehrkräfte zudem für einen Platz in der deutschen Delegation beim Europäischen Science-on-Stage Festival 2019 in Cascais, Portugal.

Papier ist in jeder Schule reichlich vorhanden und es eignet sich hervorragend für eine ganze Menge naturwissenschaftlicher Experimente: Franciskus Van den Berghe und Anna Meyer haben ein Unterrichtskonzept rund um das Thema Papier entwickelt, das von der Grundschule bis zur Oberstufe eingesetzt werden kann. Vom Bau eines Papierfliegers, über Recycling bis zum freien Fall eignen sich die Schülerinnen und Schüler je nach Niveau Wissen aus verschiedenen MINT-Bereichen an, wenden dieses an und verknüpfen ihr Fachwissen für ein optimales Ergebnis. Mit dieser so einfachen wie genialen Idee haben sich Van den Berghe und Meyer unter zahlreichen Einsendungen besonders für die Teilnahme am Festival qualifiziert. Das Projekt hat nun die Gelegenheit Schule zu machen – nicht nur bei den Kollegen in Deutschland.

Experimente mit Papier

In diesem Projekt geht es ausschließlich um Experimente mit Papier, die sich für mehrere MINT-Fächer eignen. Die Schülerinnen und Schüler ‚konstruieren‘ mit Papier Flugzeuge, Schiffe und Brücken und erschließen sich so physikalische Begriffe wie Auftrieb oder Tragfähigkeit. Sie setzen sich mit Filtrierung, nachhaltiger Produktion und Recyclingfragen auseinander oder simulieren mit verschiedenen Formen des Papiers den freien Fall. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das einzige, was man braucht, ist Zeit. Die Experimente sind für alle Altersstufen geeignet, ihre Analyse stellt dann den wesentlichen Schritt zur Differenzierung dar – hier wird aus einem Spiel ein Oberstufenexperiment.

In Berlin werden elf Mint-Lehrkräfte gekürt, die Deutschland im November 2019 auf dem Science on Stage Bildungsfestival in Cascais – dem größten Lehrerfestival für Naturwissenschaften in Europa – vertreten. Unter dem Motto „Skills for the future“ stellen dort MINT-Lehrerinnen und -Lehrer aus über 30 europäischen Ländern ihre Unterrichtsprojekte vor. Besonders spannende Unterrichtsideen machen nach dem Festival in Portugal international Schule: In viele Sprachen übersetzt finden sie als Unterrichtsmaterialien europaweit Verbreitung. So vielleicht auch bald das Gemeinschaftsprojekt aus Lingen-Belm.