Das Stadtprojekt der Klasse 7d wird mit 8.250 Euro prämiert

Es begann als eine Idee dem hartnäckigen Gerücht, dass man im Mathematik nichts fürs Leben lernt, entgegenzutreten und endet mit einem Jurypreis und einem 17. Platz im Online Voting des Preises für finanziellen Bildung der easy credit Bank in Kooperation mit der Volksbank Lingen.

Die Klasse 7d lernte anhand einer simulierten Stadt nicht nur die Fertigkeiten der Zins- und Prozentrechnung, sondern auch ihre praktische lebensnahe Relevanz. Die Klasse wurde für mehrere Stunden in Bürgermeister, Architekt, Landwirt, Finanzamt, Bürger und viele weitere Positionen aufgeteilt. Alle sollten miteinander handeln, leben und sozial umgehen.

Dabei mussten Arbeitsverträge erstellt, Zinsen berechnet, Steuern erhoben und Bücher geführt werden. Die Klasse lernte schnell, wie wichtig ein Verständnis für Geld und Prozente ist und da bei einer solchen Stadt die EDV fast ein Muss ist.

Das Stadtprojekt ist noch nicht beendet und es gilt noch vieles über Werte fernab des Geldes, Fairness und sinnvolles Haushalten zu lernen. Auch die Sorgfalt wurde bereits in der ersten Phase als sehr bedeutend erkannt. Denn eine Unachtsamkeit und der Insolvenzberater steht vor der Tür. All dieses kann die Klasse erfahren und hoffentlich für ihr späteres Leben nutzen.

Das Geld wird für sinnvoll für die Schule, die Klasse und ein soziales Engagement verwendet. Unser besonderer Dank gilt dabei Frau Prekel-Meiners und Frau Hartwig, die auch unsere Schülergenossenschaft Franz-IT mit sehr großem Einsatz unterstützen, sowie der easycredit Bank, welche solchen Projekten den Raum und die Anerkennung, besonders für die Schüler, bietet.