Aus der Sicht eines Insektes – Schüler des Franziskusgymnasiums erkunden virtuelle Realität

Lingen Schüler des Franziskusgymnasiums Lingen haben mit VR-Brillen (Virtuelle Realität) die Sicht eines Insektes erkundet.

Wie mag ein Blatt wohl aus der Sicht eines Insektes aussehen, oder wie groß ist eigentlich ein Terrarium, wenn man sich in einem befindet?

Das sind Fragen, die sich Schüler stellen können, wenn man sich mit einer 360-Grad- Kamera und entsprechenden VR-Brillen in ein Insekten-Terrariums begibt. „Dieses Erlebnis lässt neue Ansätze bei der Beschreibung von Insekten zu“, heißt es in einer Pressemitteilung des Franziskusgymnasiums.

Doch nicht nur das Terrarium bietet eine Einsatzmöglichkeit der VR-Zeiss-Brillen. Die Zeiss-Stiftung stellt dem Franziskusgymnasium nicht nur drei Klassensätze dieser Brillen zur Verfügung, sondern auch ein entsprechendes Paket an Applikationen für den Mint-Unterricht. Dabei kann man sowohl die Mondlandung nacherleben also auch eine Reise in das Innere des Körpers machen.

Bereits nach kurzer Zeit zeigt sich eine große Begeisterung aus allen Fachbereichen. Wie sonst könnte man sich heute im alten Rom oder inmitten der alten Ägypter umsehen? Der Unterschied zu Filmen und Fotoaufnahmen ist nicht nur das besondere Erlebnis, sondern die Möglichkeit, die virtuelle Welt selbst zu erkunden und Aspekte zu entdecken, die sonst nicht abgebildet werden. In Kombination mit einer entsprechenden Kamera ergeben sich noch mehr Möglichkeiten des Lehrens und Lernens.

Die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen macht Themen nicht nur verständlicher, sondern bietet auch die Möglichkeit, ganz neue Aspekte kennenzulernen, die eine normale Beobachtung verbergen würden. pm

„Scheinrealistät wahrnehmen“ (Bericht im EL-Kurier vom 03.02.2019, Seite 3)

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