Adventskonzerte des Franziskusgymnasiums

“From Heaven to Earth” – Musik aus dem Himmel, so versprach es die Einladung zu den diesjährigen Adventskonzerten der Musikgruppen des Franziskusgymnasiums. Dieses Versprechen lösten die 120 Musiker gleich zu Beginn ein. Eine Gruppe Blechbläser begrüßte die Zuhörer in der an beiden Tagen bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche mit Fanfarenklängen, die auf einer Empore gespielt wurden.

Die Begrüßung erfolgte durch Pfarrer Brandebusemeyer, der Fleiß und Ausdauer herausstellte, derer es bedürfe, ein Musikinstrument zu lernen, nicht zuletzt auch, um jedes Jahr erneut ein fantastisches Konzert auf die Beine zu stellen.

Um die Zuschauer in die passende Winterstimmung zu versetzen, sangen im Anschluss die Sängerinnen und Sänger des Unterstufenchores mit Unterstützung einiger Instrumentalisten von „Francis Finest“ „Come and Blow, Winter Wind“, das kalte Winterwinde herbeisehnt.

Kräftigen Applaus bekamen die Künstler auch für ihre Interpretationen von „Halleluja“ und „Wonderful Dream“. Dass auch die jüngeren Musiker große Auftritte auf die Bühne zaubern können, zeigten die „African Drums“ mit ihren eingängigen Rhythmen. Bemerkenswert war auch das spanische Weihnachtslied „A la nanita nana“, das der Unterstufenchor mit Solistin präsentierte.

Die Wechsel zwischen den unterschiedlichen musikalischen Gruppen verliefen reibungslos und wurden von kurzen meditativen Texten begleitet, die von Schülern vorgetragen wurden.

Die Bedeutung der Adventszeit und des Weihnachtsfestes wurde von den Musikern mehrfach hervorgehoben, so stellte ein Trio aus dem Jahrgang 12 mit zwei Sängern und einer Klavierbegleitung heraus, welche Bedeutung Weihnachten für sie hat („That´s Christmas to me“). Auch waren die Stücke häufig so angelegt, dass sich das Tempo der Musiker ähnlich der Vorfreude auf das Fest immer stärker beschleunigte. Dabei den Weg nicht aus den Augen zu verlieren, forderten die Künstler im Lied „Sieh auf deinem Weg“. Zum großen Finale wurde das Mottolied „Hymn“ vorgetragen, das sich in der Intensität immer weiter steigerte, bis alle Musiker beteiligt waren.

Die Zuschauer dankten es den Musikern mit stehenden Ovationen und einer Forderung nach einer Zugabe, die den Zuschauern mit dem „Halleluja“ auch in der großen Gruppe gegeben wurde.

Am Ende dankte Herr Ossing allen beteiligten Musikern, dem Seminarfach Tontechnik, das für die Technik zuständig war, und den verantwortlichen Musiklehrkräften Manuel Hagen, Ralf Jost-Westendorf, Stefan Pohlmann und Emanuele Wellenbrock-Roters. Er hob hervor, dass die Musiker das Motto des Konzertes umgekehrt und Musik „from Earth to Heaven“ getragen hätten.

Fotos: Katja Krumpholz