Abitur – und dann? Ausbildungsmesse: 57 Aussteller geben am 15. und 16. März in Lingen Antworten

Auf große Beteiligung an der Messe Abi-Zukunft-Emsland 2019 in Lingen in der Halle IV hoffen (von links) José Rodrigues Freitas und Martin Kolbe. Foto: Wilfried Roggendorf

Abitur und jetzt? Diese Frage stellen sich viele Schüler, nachdem sie ihr Abitur in der Tasche haben. Auch an ihren Eltern geht diese Frage nicht spurlos vorbei. Am Freitag, 15. März, von 9 bis 12 Uhr und am Samstag, 16. März, von 10 bis 13 Uhr geben 57 Aussteller in der Halle IV in Lingen Antworten darauf.

Lingen „Wir veranstalten in diesem Jahr die fünfte Abi-Zukunft-Messe in Lingen. Es sind einige Unternehmen aus der Region, wie beispielsweise Helming und Sohn, neu dazugekommen. Die Aussteller reichen von regionalen und überregionalen Unternehmen bis hin zu Behörden“, erklärte José Rodrigues Freitas, Geschäftsführer von „JF Messekonzept“ aus Osnabrück als Organisator der zweitägigen Veranstaltung in Lingen. Zudem gebe es unter den Ausstellern einige Hochschulen aus dem Umkreis und den Niederlanden sowie weiterbildende Schulen.

Martin Kolbe, Koordinator für Berufs- und Studienvorbereitung am Franziskusgymnasium in Lingen, betonte, dass gerade die direkten Gespräche „von Angesicht zu Angesicht“ dem Einzelnen weiterhelfen würden, zumal es häufig auch junge Menschen an den Messeständen der Unternehmen und Institutionen seien, die über Berufsbilder informieren würden. „Das erleichtert die Kommunikation mit den Schülern“, sagte Freitas.

Die Messe wolle Orientierung und Hilfen anbieten und Impulse geben, in welche berufliche Richtung es nach dem Abitur gehen könne. Die Messe könne aber natürlich auch einen vorhandenen Berufswunsch weiter verfestigen. Für Studienabbrecher sei die Messe ebenfalls interessant. „In bestimmten Fächern brechen bis zu 40 Prozent der Studenten ihr Studium ab. Diese können sich auf der Messe neu orientieren und informieren“, betonte Kolbe. Laut Kolbe haben sich die Berufsfelder in den vergangenen Jahren deutlich in ihrem Profil verändert: „Besonders im Handwerk haben sich die Berufe verändert. In den Köpfen der Leute allerdings nicht.“

Für die Schüler gebe es im Vorfeld ein Angebot, um sich auf den Besuch der Abi-Messe vorzubereiten. Noch bis zum 10. März können sich die zukünftigen Abiturienten auf www.abi-zukunft.de unter dem Standort Emsland/Beratungstermine mit ihren favorisierten Ausstellern Beratungstermine auf der Messe vereinbaren. „Lange Wartezeiten vor den Ständen werden so verhindert, und die Studienberater sowie Unternehmensvertreter können direkt auf die einzelnen Bedürfnisse eingehen“, sagte Freitas und fügte hinzu: „Zur Teilnahme an der Messe sind ausdrücklich auch die Eltern eingeladen.“ Für die Eltern sei es mindestens genauso schwer, wenn es um die Berufswahl ihrer Kinder gehe: „Oft haben die Eltern ein falsches Bild im Kopf und glauben, dass die Kinder nach dem Abitur studieren gehen müssen. Auch mit einer Ausbildung kann man Karriere machen. Die Möglichkeiten sind heutzutage vielfältig.“