„… und Frieden der ganzen Welt“- Beeindruckender Gottesdienst der 7. und 8. Klassen des Franziskusgymnasiums mit der Mosaikschule des Christophoruswerkes

Ein Bild wird hoch gehalten. Viele unterschiedliche Motive sind zu sehen. „Wow! Was ist das für ein Bild und was bedeutet es?“ fragt Alexander ins Mikrofon.Tom entgegnet ihm: „Das sind Friedenssymbole, die haben wir Schüler im Rahmen unseres Religionsunterrichts in den letzten Wochen gemeinsam vorbereitet. Täglich hören wir vom Krieg in der Ukraine, in Syrien, in Israel oder in anderen Gebieten. Gott aber hat uns seinen Frieden zugesagt und deshalb haben wir unseren Gottesdienst unter das Thema ‚Frieden auf Erden bei den Menschen‘ gestellt. Die Friedenssymbole auf dem Bild zeigen den Willen zum Frieden und drücken eine Botschaft aus. Frieden für die ganze Welt.“
Schon der Beginn des Gottesdienstes beeindruckt. In der voll besetzten St. Josef-Kirche sitzen nichtbehinderte Kinder neben Kindern mit Handicap. Eltern, Lehrer und andere Besucher sind gekommen, um den Beginn der Adventszeit zu feiern. Alle sehen, wie die Friedenssymbole an einen eigens für den Gottesdienst hergestellten großen Engel im Chorraum der Kirche geheftet werden. Schüler der Mosaikschule und Schüler des Franziskusgymnasiums sprechen gleichzeitig in Fürbitten die große Sehnsucht nach Frieden in der Welt an. In einem Schattenspiel werden Szenen des Unfriedens und solche des Friedens eindrucksvoll dargestellt.
Was nicht fehlen darf bei aller Stimmung und Nachdenklichkeit: die Musik. Ob bei „He’s got the whole world“ oder bei „Sing mit mir ein Halleluja“. Es wird sogar – was in heutiger Zeit bei jungen Menschen in Gottesdiensten längst nicht selbstverständlich ist – kräftig mitgesungen und mitgeklatscht. Und die Musikschola des Franziskusgymnasiums gibt ihr Bestes. Und das Beste ist verdammt gut. Toll, solche Schüler zu haben, die sich bei allem Klausurenstress und allen anderen Verpflichtungen auch noch Zeit nehmen, für Proben und für das Musizieren mit und für andere!
Eindruck macht das in Gebärdensprache gesprochene Vater unser. Für Staunen sorgt die Flötengruppe der Mosaikschule bei ihrem tollen Auftritt. Die Gemeinde dankt den Kindern für ihr Spiel mit lang anhaltendem Applaus.
Und als dann der Adventskranz der Kirche von der Decke heruntergelassen wird, Pastor Fix ihn segnet und schließlich die 1. Kerze angezündet wird, ist so etwas wie Adventsstimmung zu spüren.
Der Segenswunsch am Ende des Gottesdienst ist Wunsch und Auftrag für uns zugleich: „Wo immer ihr etwas tut für Ausgleich und Gerechtigkeit, sollt ihr gesegnet sein. Wo immer ihr etwas tragt und ertragt für Aussöhnung und Verständigung, sollt ihr gesegnet sein. Wo immer ihr euch für den Frieden einsetzt. sollt ihr gesegnet sein.“
Herr Kiepe von der Mosaikschule und Herr Klumparendt für das Franziskusgymnasium hatten allen Grund für ihr Schlusswort: „DANKE!“

 

Das Vater unser in Gebärdensprache
Gottesdienst mit der Mosaikschule 01 Gottesdienst mit der Mosaikschule 02
Ein toller Musikbeitrag: Die Flötengruppe der Mosaikschule
Gottesdienst mit der Mosaikschule 03
Eine starke Truppe: Unsere Gottesdienstmusikschola
Gottesdienst mit der Mosaikschule 04 Gottesdienst mit der Mosaikschule 05
Gottesdienst mit der Mosaikschule 06
Gespielte Momentaufnahmen des Friedens Es ist Advent. Die 1. Kerze brennt.
Gottesdienst mit der Mosaikschule 07 Gottesdienst mit der Mosaikschule 08
Herr Kiepe und Herr Klumparendt: Wunsch nach Frieden und Worte des Dankes
Gottesdienst mit der Mosaikschule 09