„Songs of Joy“ als adventliche Botschaft

Freudiges Konzert des Franziskusgymnasiums Lingen

Advent sei die Zeit der Vorfreude auf die Geburt des Herrn.  Und: „Freude macht glücklich“ hieß es in der Ankündigung des traditionellen Adventskonzertes auf der Homepage des Franziskusgymnasiums. In einem schönen Konzertabend wurde dann auch beiden Leitgedanken zur Wahrheit verholfen.

Und das nicht nur in den Zuhörerinnen und Zuhörern in der vollbesetzten Maria-Königin-Kirche. In  den Gesichtern der etwa  140 aktiven Schülerinnen und Schüler ließ sich erkennen, dass ihr Musizieren nicht nur eine Sache der Übung und Konzentration war, sondern eben auch ein gemeinsames Gestalten kleinerer und vielleicht auch größerer Glücksmomente.

Mit ihren „Songs of Joy“ gelang es dem Orchester, dem Vororchester, den African Drums, der Schulband Francis´ Finest und den Unter -, Mittel – und Oberstufenchören augenscheinlich, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Das Einstudieren des ambitionierten und vielfältigen Programms und dessen Realisierung lagen in der Verantwortung von Emanuele Wellenbrock-Roters, Manuel Hagen, Ralf Jost-Westendorf und Stefan Pohlmann. Die vier Musikpädagogen erwiesen sich wieder einmal als ein kompetentes  und souverän agierendes Team.

Deren großes Engagement  hob auch Schulleiter Heinz-Michael Klumparendt in seinen Dankesworten hervor. Er lobte besonders den vorbereitenden Einsatz aller Akteure in den vergangenen Wochen und die abwechslungsreichen instrumentalen und gesanglichen Beiträge seiner Schülerinnen und Schüler.

Unterhaltsam kontrastierend waren die Folge der Stücke und deren Interpreten. Anleihen aus Klassik, Jazz, Rock und Pop, dazu kurze textliche Impulse zum Advent.  Leichtere Chorsätze für die Jüngsten („Christmas Lullaby“), eher rockige Versionen berühmter Christmas Songs für die Schulband  („Rocking around the Christmas Tree“, „All I want for Christmas“) oder auch eine klangvolle Bearbeitung für mehrstimmigen Chor, Band und Orchester von „Nothing else matters“, einem Super-Hit der Heavy Metal Band „Metallica“, wurden neben weiteren Performances ergänzt durch den wuchtigen Klang der Grooves, Patterns und Breaks der Percussiongruppe. Die Bearbeitung für Chor und Klavier des berühmten, eher lyrischen „Air“ aus der Orchestersuite D-Dur von J.S. Bach gelang besonders stimmungsvoll.  Die Ausführungen der Jüngsten zielten vor allem direkt auf das Gemüt der Anwesenden. In den schon gereifteren Ensembles formten die älteren Mitwirkenden die Weltsprache Musik mit Gestaltungswillen zu einem gehaltvollen und harmonischen Ganzen.

Im großen Finale zeigten sich nochmals alle Beteiligten gemeinsam mit dem einhelligen Wunsch nach einer geeinten Menschheit in Liebe und Verständigung. Der universelle „Song of Joy“ in einem stimmigen Arrangement zu L. v. Beethovens Hymne aus der Sinfonie Nr. 9 war damit ein schlüssiger und zugleich krönender Abschluss eines erfreulichen Abends.

 

Fotos: Norbert Boyer

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