Schüler zeigen ihre Städte der Zukunft

Ausstellung bis zum 17. November im Lingener Rathaus

 

Städte der Zukunft 01Zusammen mit den Schülern der Klassen 5d und 8e des Lingener Franziskusgymnasiums und den beiden Kunstlehrern Ilona Weyer und Manfred Wintermann eröffnete Lingens Zweiter Bürgermeister Stefan Heskamp die Ausstellung „Stadt der Zukunft“. Foto: Stadt Lingen

 

pm Lingen. Schüler des Franziskusgymnasiums Lingen zeigen in einer Ausstellung bis zum 17. November im Rathausfoyer ihre Visionen einer Stadt der Zukunft.

„Sie heißen Happy Landia, City-Fly oder Colour-Splash, sind farbenfroh, autofrei und bieten besondere Unterwasserwelten: Wenn es nach den Schülern der Klassen 5d und 8e des Lingener Franziskusgymnasiums geht, sind das die Städte der Zukunft“, so heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Im Kunstunterricht haben sich die Schüler mit ihren Lehrern Ilona Weyer und Manfred Wintermann intensiv mit dem Thema „Stadt der Zukunft“ auseinandergesetzt. Entstanden sind dabei laut Stadt Lingen eindrucksvolle Städte-Modelle der Klasse 5d sowie eine große Installation aus verschiedenen hängenden Objekten der Klasse 8e.

Präsentiert werden die Zukunftsvisionen bis Freitag, 17. November, während der üblichen Öffnungszeiten in einer Ausstellung im Foyer des Neuen Rathauses. „Es ist spannend zu sehen, wie ihr die Städte in einigen Jahrzehnten seht. Das ist wirklich eine außergewöhnliche Ausstellung“, wird Lingens Zweiter Bürgermeister Stefan Heskamp in der Pressemitteilung anlässlich der Ausstellungseröffnung zitiert.

Da gibt es zum Beispiel die Stadt Fantasie-Land, die die Fünftklässler Jooris, Hendrik und Jim gestaltet haben. „Fantasie-Land ist, wie der Name schon sagt, ein Land der Fantasie, voller Freude und Farbe. Es gibt bunte Häuser in einer friedlichen Gegend“, stellte Jooris das Modell näher vor. Hier fahren keine Autos, dafür gibt es Seilbahnen und eine Luftpolizei.

Inspiration aus Filmen

Direkt neben Fantasie-Land liegt Happy Landia. Auch Unterwasserwelten spielen in den Städten der Zukunft eine große Rolle. Die Stadt New York Bridge verbindet zum Beispiel das Stadtleben mit dem Meeresleben. Die Stadt Three Opposites besteht gar aus drei Ebenen, wie Fünftklässlerin Carina bei der Ausstellungseröffnung erklärte: „Es gibt eine normale Welt mit Kindergarten, Schule und einem Spieleparadies mit Rutschen. Dann folgen eine unterirdische Welt zum Wohnen und Einkaufen und eine Unterwasserwelt mit Supermarkt, einem Kino in Form einer Popcorn-Tüte, mit Häusern und der Möglichkeit, Fische zu beobachten.“

Die Klasse 8e hat sich bei der Gestaltung ihrer hängenden Installation an Filmen und Bildern orientiert. „Wir haben uns von Star Wars, Harry Potter und Metropolis inspirieren lassen, aber auch von dem Architekten Frank O. Gehry“, verriet Achtklässler Leon. Entstanden sind so einzigartige hängende Häuser, die durch einen Ring miteinander verbunden sind.

Stefan Heskamp zeigte sich von der Kreativität und den Zukunftsvorstellungen der Schüler beeindruckt: Es sei bemerkenswert, dass zum Beispiel Autos als Fortbewegungsmittel für die Jugendlichen gar keine Rolle mehr spielten und andere Wege, wie Rutschen und Seilbahnen, genutzt werden. Die Modelle passten seiner Ansicht nach sehr gut ins Rathaus. „Schließlich überlegen Rat und Verwaltung hier, wie wir unsere Stadt fit für die Zukunft machen. Vielleicht können wir dabei von euren Ideen profitieren“, wird Heskamp zitiert.

 

Weitere Infos unter: http://www.tourismus-lingen.de/Veranstaltungen/schueler_praesentieren_ihre_ideen_fuer_die_stadt_der_zukunft.html

 

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