England-Fahrt der 9. Klassen nach Eastbourne
vom 3.-8. März 2008:

(Bericht: Lisa Hanel; Fotos: Jörg Michael Becker)

Montag:
Heute ging es endlich los. Um 6:45 haben wir uns alle an der Turnhalle getroffen, da der Bus um 7:15 abfahren sollte. Der Bus war leider viel zu spät und kam erst um 7:30. Auf der Fahrt nach Calais standen wir dann mehrmals kurz im Stau. Kurz vor Calais dann der große Schock: Bombenwarnung! Zuerst hatten wir alle ein bisschen Angst, aber dann stellte sich heraus, dass es sich nicht um eine Anschlagdrohung, sondern nur um den Fund einer Bombe aus dem 2. Weltkrieg handelte. Allerdings fiel die Fährfahrt aus und so konnten wir erst ca. 2 Stunden später mit einer anderen Fähre fahren. In der Wartezeit freundeten sich mehrere von uns mit Franzosen an, die wir auch anschließend auf der Fähre wiedertrafen. Um ca. 22 Uhr englischer Zeit kamen wir dann endlich in unseren Gastfamilien an, bekamen noch warmes Essen und sind dann direkt ins Bett, da wir von der langen Fahrt ziemlich mitgenommen waren.



Dienstag:
Heute trafen wir uns schon um 8:30 an unseren Sammelpunkten. Zusammen sind wir dann zum Pier in Eastbourne (Foto) gelaufen und haben unseren Reiseleiter kennen gelernt. Zum Erkunden der Stadt fing das Programm mit einer Rallye durch die ganze Innenstadt an, die ca. 1 ½ Stunden gedauert hat und uns sehr viel Spaß bereitet hat. Der Großteil hat allerdings die Rallye nicht beendet, sondern ist lieber Shoppen gegangen. Nach der Rallye sind wir mit dem Bus durch ganz Eastbourne gefahren und unser Reiseleiter hat uns einiges erklärt. Danach sind wir zu den Klippen von Eastbourne gefahren, an deren Rand ein rotes Auto stand. Unser Reiseleiter erklärte uns, dass in dem Auto ein Pastor sitzt, mit dem die Leute, die sich etwas antun wollen, reden können. Außerdem stehe etwas weiter entfernt ein Haus, in dem ein kostenloses Telefon zu den Samaritern vorhanden sei. Anschließend gingen wir auf die Klippen und schauten uns das Meer an, als plötzlich einer rief, dass dort eine Leiche läge. Wir gingen also auch zu der Stelle und dort lag tatsächlich eine blau bekleidete Person. Unser Reiseleiter verständigte den Pastor, der daraufhin Polizei, etc. anrief. Bevor diese allerdings ankamen, waren wir schon ohne Reiseleiter Richtung Hastings weitergefahren. In Hastings angekommen, wanderten wir zu der Ruine eines Schlosses (Foto), schauten uns einen Film darüber in Englisch und Deutsch an und erforschten die Ruine noch etwas auf eigene Faust. Anschließend hatten wir noch ca. 2 Stunden Freizeit in Hastings, um etwas einzukaufen oder Essen zu gehen, wirklich tolle Geschäfte haben wir allerdings nicht entdecken können




Mittwoch:
Heute mussten wir schon sehr früh aufstehen, da uns der Bus schon um 7:30 Uhr von den Sammelpunkten eingesammelt hat, um mit uns nach London zu fahren. Nach ca. 2 ½ Stunden kamen wir dann endlich im Zentrum von London an und gingen erstmal zum Buckingham Palace (Foto), in dem die Queen derzeitig anwesend war. Etwas enttäuscht waren wir allerdings schon, da er doch ziemlich klein wirkte.
Danach liefen wir zur Trafalgar Square und machten ca. 30 Minuten Pause, um uns alles etwas genauer anzuschauen und etwas zu essen. Später machten wir uns auf den Weg nach Covent Garden (Foto). Auf dem Weg sahen wir noch einige Sehenswürdigkeiten, wie z.B. “Houses of Parliaments“ oder „Westminster Abby“. In Covent Garden hatten wir 2 ½ Stunden frei für uns zur Verfügung. Als Abschluss des Ausfluges nach London fuhren wir noch zur “Tower Bridge“ (Foto), an der wir ebenfalls noch mal Zeit hatten Fotos zu machen, Souvenirs zu kaufen, etc.



Donnerstag:
Heute fuhren wir nach Windsor, um dort an einer englischen Schule (Foto) von deutschlernenden Schülern/Schülerinnen interviewt zu werden. Anschließend fuhren wir weiter nach Windsor Castle (Foto). Wir haben damit gerechnet, dass das dort ziemlich langweilig werden würde, aber wurden schnell vom Gegenteil überzeugt: Alles war total groß und beeindruckend und trotz 2 Stunden Freizeit dort, haben wir nicht alles sehen können. Danach hatten wir wieder einmal noch etwas Zeit, um die Stadt zu erkunden und einkaufen zu gehen.
An diesem Abend nahm uns unsere Gastfamilie noch in ein kleines englisches Pub mit, wo eine Band spielte. So kamen wir auch an diesem Abend erst sehr spät ins Bett.



Freitag:
Freitag war leider schon der letzte Tag in England. Die Zeit war viel zu kurz und wir wären alle gerne viel, viel länger geblieben.
Morgens trafen wir uns zuerst in der Innenstadt von Eastbourne und hatten bis zum späten Mittag Zeit, um shoppen zu gehen und etwas zu essen. Danach ging es in die Gastfamilie zurück, um Koffer zu packen und evtl. noch etwas zu essen. Gegen 16 Uhr trafen wir uns dann alle, um gemeinsam mit dem Bus zurück nach Deutschland zu fahren. Um ca. 18 Uhr kamen wir dann im Fährhafen an, erlitten allerdings schon wieder einen Schock. Da die Franzosen streikten, konnten wir erst ca. 3 Stunden später mit der Fähre nach Frankreich übersetzen. Also erkundeten wir ein bisschen das Gelände und guckten dann im Bus den Film „Vollidiot“ an, um uns die Zeit zu vertreiben. Nach 1 ½ Stunden Fährfahrt kamen wir dann gegen 23 Uhr in Frankreich an. Im Bus lief noch eine andere DVD, der Großteil von uns hat allerdings geschlafen.

Samstag:
Trotz der großen Verspätung mit der Fähre, kamen wir schon um 6:30 Uhr in Lingen an der Turnhalle an, nur eine halbe Stunde später, als es ursprünglich geplant war.