MINT-EC Camp am Campus Lingen

Begeisterung gestärktes Interesse an den Naturwissenschaften

Eine ganze Woche setzten sich Sophie Brüwer, Luca Revermann, Phil Sommer, Daniel Schade und Marius Krämer mit aktuellen Themen der Wissenschaft auseinander, denn die Hochschule Osnabrück lud Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs aus fünf Schulen in der Region zu fünf verschiedenen Workshops ein.

Während Sophie sich mit Windenergie und dem Elektromagnetismus intensiv auseinandersetze, lernten Marius und Luca die Prinzipien des Stirlingmotors kennen.  Phil konnte bei der Firma Esders hautnah erleben, welche Bedeutung eine Kalibrierung in einem Unternehmen wie Esders hat und entwarf gleichzeitig einen eigenen Drucksensor.  Daniel beschäftigte sich mit der Frage der Einsatzfähigkeit von Kunststoffen aus Mais und Zucken und arbeitete auch hier mit einer regionalen Firma zusammen.

Theorie und Praxis hielten sich von Montag bis Donnerstag die Waage, bis alle Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse am Freitag einer interessierten Öffentlichkeit präsentierten. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in gemischten Gruppen bestehend aus den Schülerinnen und Schülern des Marianums Meppen, des Windthorst Gymnasiums Meppen, des Kreisgymnasiums Haselünne und dem Gymnasium aus Neuenhaus.

Unser Dank gilt den Mitarbeitern der Hochschule Osnabrück und den beteiligten Firmen, die den Schülerinnen und Schülern eine zukunftsweisende Woche ermöglichten.

MINT-EC Camp
Die Camp-Teilnehmer mit Herrn Van den Berghe und Herrn Klumparendt

Einige Erfahrungsberichte der Schüler

Sophie: Ich habe während des MINT Camps viel über magnetische Felder und deren Nutzen im Alltag gelernt. Dabei habe ich einen Elektromotor selber gebaut. Bei der Firma Rosen, die der Partner unseres Workshops war, habe ich mit den anderen ein selbst konstruiertes Windrad gebaut, das sogar eine Diode zum Leuchten gebracht hat. Ich habe sehr viel im MINT Camp gelernt und hatte auch viel Spaß mit den Anderen. Mit einigen ist sogar eine Freundschaft außerhalb des Camps entstanden. Insgesamt fand ich das Camp eine gelungene und lehrreiche Veranstaltung.

Luca und Marius: Bei meinem Mint Projekt habe ich mich mit der Geschichte und dem Aufbau von Motoren auseinandergesetzt. In den ersten Tagen habe ich mich mit Dampf-und Stirlingmotoren beschäftigt. Alle Mitglieder konnten sogar einen kleinen Stirlingmotor bauen. Wir haben uns mit Photovoltaik auseinandergesetzt. Ich würde jedem ein solches Projekt weiterempfehlen.

Daniel: Ich war im Workshop Biokunststoffe aus Mais und Zucker, indem wir zunächst die theoretischen Grundlagen von Kunststoffen behandelt haben. In der Firma Röchling, die wir am ersten Tag besichtigt haben, konnte man die Herstellung von verschiedenen Kunststoffarten und deren Weiterverarbeitung bewundern. Zudem haben wir uns mit dem 3D-Druck beschäftigt und anschließend die gedruckten Teststäbe auf verschiedene Parameter geprüft. Am Mittwoch haben wir uns mit Biokunststoffen beschäftigt und deren Herstellung sowie deren Vor- und Nachteile besprochen. Den Donnerstag verbrachten wir mit der Erstellung unserer Präsentation, die wir Freitag vorgestellt haben.

 

Weitere Infos: LT-Bericht vom 11.11.2017, Seite-18 als PDF-Download