Mini-Computer begeistern

Lernpartnerschaft von Esders mit Franziskusgymnasium

pm Haselünne/Lingen. Seit einem Jahr besteht die vom Wirtschaftsverband Emsland initiierte Lernpartnerschaft zwischen dem Franziskusgymnasium Lingen und der Firma Esders aus Haselünne. Jetzt überreichte das Unternehmen den Schülern des Informatikkurses neue Platinen für die praktische Arbeit.

 

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Über die neuen Raspberry Pi’s freuten sich Mechtild Weßling vom Wirtschaftsverband Emsland, Schulleiter Heinz-Michael Klumparendt, Hubert Penniggers von der Haselüner Firma Esders sowie Informatiklehrer Franciskus van den Berghe und seine Schüler. Foto: Firma Esders

 

Bei dieser Technik handelt es sich um eine aus Soft- und Hardware bestehende Physical-Computing-Plattform namens Raspberry Pi’s, dessen vereinfachte Entwicklungsumgebung den Zugang zur Programmierung erleichtert. Schon bei Vertragsunterzeichnung der Lernpartnerschaft vor einem Jahr kam es schnell zu angeregten Gesprächen zwischen der Schulleitung des Gymnasiums und der Firma Esders. Bis heute habe sich daraus eine gewinnbringende Kooperation entwickelt, die von beiden Seiten intensiv gelebt und gefördert werde.

Die Lernpartnerschaften des Wirtschaftsverbandes haben laut einer Pressemitteilung das Ziel, Schüler, Schulen und Unternehmen der Region Emsland zusammenzuführen, um jungen Menschen eine sinnvolle Orientierung bei der Berufswahl zu ermöglichen und Unternehmen die Chance zu geben, sich als Arbeitgeber bei den Fachkräften von morgen vorzustellen.

Die Lingener Schüler sind von den Mini-Computern begeistert: Neben der engagierten Mitarbeit in den Unterrichtsstunden dürfen sie die Geräte auch mit nach Hause nehmen, wo sie akribisch die Arbeit an ihren Programmierungen fortsetzen können. Dies ist möglich, weil die Grundfläche eines Raspberry Pi’s im Gegensatz zu den bekannten großen Computerlaufwerken etwa den Abmessungen einer Kreditkarte entspricht.

„Wir möchten den Schülern innovative Technik zur Verfügung stellen, um ihr Interesse an Informatik und Technik zu wecken“, sagte der stellvertretende Geschäftsführer Hubert Penniggers.

„Eine moderne technische Ausstattung ist gerade in diesem dynamischen Fachbereich unerlässlich, um Schülern die Inhalte zu vermitteln, die sie heute für ein Studium oder eine Ausbildung benötigen“, ergänzte Schulleiter Heinz-Michael Klumparendt.