„Lifestyle franziskanisch“

Gottesdienst zum Franziskusfest am 19. Oktober 2016

Wenn man sich Gäste einlädt, erfährt man interessante Dinge und man kommt auf neue Gedanken. Das konnte die Schulgemeinschaft erfahren, als im Gottesdienst zwei besondere Gäste zu Wort kamen: Sr. Johanna Lüken und Pater Heinz-Günther Hilgefort.

Die Thuiner Franziskanerin (als Jugendliche begeisterte Fußballspielerin und -trainerin) und der Franziskanermönch haben gerne die Einladung angenommen und sich im Gottesdienst, den wir anlässlich des Festes des Heiligen Franz von Assisi (4. Oktober) in der Josefs-Kirche gefeiert haben, den interessierten, von Schülerinnen und Schülern vorbereiteten Fragen gestellt.

Warum und  wie lebt und arbeitet man als Franziskanerschwester oder als Franziskanermönch? Was ist typisch für den Alltag, wenn er vom heiligen Franziskus geprägt ist? Nachdem Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Kunst und Religion – ein Bild von Gott“ einen kurzen Rückblick auf bedeutsame Momente im Leben des Franziskus gegeben hatten, sind die beiden Gäste auf diese Fragen eingegangen und haben von sich und dem Leben ihrer Mitbrüder und -schwestern erzählt. Damit haben sie uns als Schulgemeinschaft des Franziskusgymnasiums auch Anregungen und Fragen für unseren Alltag mit auf den Weg gegeben. Hier einige ihrer Gedanken:

Was brauche ich wirklich? Das ist recht wenig.

Wir haben so viel, wir müssen wieder lernen, das Einzelne zu sehen, die kleinen Dinge zu schätzen.

Wir müssen das Staunen wieder lernen.

Franziskus hat in jedem Element der Schöpfung einen Fingerzeig Gottes gesehen, deshalb ist für uns die Schöpfung so wichtig. Wir müssen sorgsam mit ihr umgehen.

Der und die Einzelne ist wichtig, wir dürfen niemanden übersehen.

Die Franziskanerbrüder wollen das zerstörte Aleppo nicht verlassen, sie wollen bei den verzweifelten Menschen bleiben.

 

Und der abschließende Appell von Pater Heinz-Günther auf die Frage, was wir denn im Sinne des Heiligen Franziskus in unserem Schulalltag beachten sollten:

„Setzt euch für Gerechtigkeit ein. Lasst nicht zu, dass Menschen bei euch in der Schule und in eurer Klasse an den Rand gedrängt werden. Das würde Franziskus freuen.“

 

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