Franziskusgymnasium ist „Referenzschule Film“

Als eine von zehn Schulen in Niedersachsen ausgezeichnet

Referenzschule Film
Die Schüler des Seminarfachs Film des Franziskusgymnasiums bei einem Kinoabend im Centralkino. Foto: Franziskusgymnasium

 

Franziskusgymnasium Lingen ist zum zweiten Mal als „Referenzschule Film“ ausgezeichnet worden. Dies teilt das Gymnasium mit.

pm Lingen. Youtube, Whatsapp, Facebook, Fernsehen – überall sind Filme unterschiedlichster Art verfügbar. Gerade die jüngeren Generationen wachsen mit Bewegtbildern von klein an auf. Der Umgang mit Filmen in ihrer ganzen Bandbreite sollte nicht unreflektiert geschehen. Aus diesem Grund kommt das Thema „Filmbildung“ als elementarer Teil der Medienbildung immer mehr in die Schule. Seit mehreren Jahren wird Filmbildung am Franziskusgymnasium aktiv betrieben. In Unterrichtsprojekten, Arbeitsgemeinschaften und Seminarfächern werden Filme verschiedenster Art fachübergreifend analysiert, und es sind in den letzten sieben Jahren über 100 Schülerfilme entstanden. Alle zwei Jahre werden die produzierten Filme im Centralkino präsentiert, im Februar 2017 war das Kino restlos gefüllt.

Für das Engagement in der Filmbildung ist das Franziskusgymnasium nun zum zweiten Mal als eine von nur zehn Schulen in Niedersachsen als „Referenzschule Film“ vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) ausgezeichnet worden. Das Franziskusgymnasium Lingen wurde von den Gremien des NLQ ausgewählt, weil „die Schule in ihren filmischen Aktivitäten und Strukturen bereits einen deutlich herausragenden Rang einnimmt und gleichzeitig aufgezeigt hat, weiter perspektivisch zu denken“, so die Begründung des NLQ.

„In unseren Filmprojekten lernen die Schüler, Filme zu analysieren, das heißt, die Nacharbeit von Spiel- und Dokumentarfilmen zu verstehen“, sagt der für Filmbildung zuständige Lehrer Thomas Küpker. Darüber hinaus werde dieses Wissen umgesetzt, um Geschichten für Filme zu schreiben und diese Geschichten filmisch umzusetzen. Dabei spielen Aspekte wie Dramaturgie, Schauspiel, Kameraführung, Belichtung, Soundkonzept und Montage der Filme eine herausragende Rolle.

So wurde eine große Bandbreite von Spiel-, Dokumentar, Trick- und Handyfilmen von Schülergruppen produziert, für die es bei Emsland-Filmklappe Preise gab. „Die Filmbildung hilft den Schülern dabei, Qualitätsmerkmale für Filme zu erlangen. Die erneute Auszeichnung als ‚Referenzschule Film‘ freut uns und bestärkt uns in der Umsetzung von Filmbildung in unserer Schule“, sagt Küpker.

Die Auszeichnung wird der Schule am 16. Juni in der Bundesakademie in Wolfenbüttel übergeben.