„Franz-IT“ hilft bei PC-Problemen

Neue Schülergenossenschaft

Mit der Gründung der Schülergenossenschaft „Franz-IT“ existiert die nunmehr vierte Lingener Schülergenossenschaft. Dass das Franziskusgymnasium als erstes Gymnasium in der Region diesen Schritt gewagt hat, freut insbesondere Schulleiter Heinz-Michael Klumparendt.

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Versammlungsleiter Tim Schwolow (links) gratuliert Tim Stadtherr zur Wahl in den Vorstand. Foto: Christiane Adam

cad Lingen. „So leisten wir einen Beitrag zur ökonomischen und beruflichen Bildung, der auch allgemeinbildende Gymnasien verstärkt nachkommen sollten“, sagte der Schulleiter bei der Gründungsversammlung im Gebäude der Volksbank Lingen.

Begrüßt wurden die 14 Schüler der Klassen zehn bis zwölf von Volksbank-Vorstand Carsten Schmees, dessen Geldinstitut nun insgesamt vier Schülergenossenschaften betreut. Auch Norbert Klüh als Fachkoordinator „Nachhaltige Schülergenossenschaften“ von der niedersächsischen Landesschulbehörde und Oliver Hindrichs, ebenfalls Landesschulbehörde, sowie Kirsten König vom Genossenschaftsverband Weser-Ems würdigten das Engagement der Schüler.

Als Gegenstand des Geschäftsbetriebs der „Franz-IT“ werden in der Satzung unter anderem Ankauf und Verkauf von PC, Notebooks und Komponenten, Softwareschulungen und Beratung bei Funktionsstörungen aufgeführt. Dieses wurde von Hannes Pieper und Marc Haberland ausführlich und mit Beispielen erläutert. „Wir haben auf Wunsch der Sportlehrer in der Turnhalle ein IT-System installiert, da sie dort gern Internet haben wollten“, zudem habe man bei der Messe „ABI Zukunft“ dafür gesorgt, dass die Referenten zu ihren Vorträgen jeweils das passende Bild eingeblendet bekamen.

Franciskus van den Berghe, gemeinsam mit Andreas Bethke betreuender Lehrer, erläuterte, dass die Idee, einen schuleigenen IT-Support zu bilden, von einem mittlerweile ehemaligen Schüler kam. Nicht nur IT-Cracks hätten sich der Gruppe angeschlossen, sondern auch einige Schüler, die sich vornehmlich um die organisatorischen Belange kümmerten. Bislang bestehe die Gruppe zwar ausschließlich aus Jungen, aber zwei Mädchen aus der siebten Klasse stünden schon in den Startlöchern, denn erst ab der achten Klasse sei die Beteiligung an der Schülergenossenschaft möglich.

Perfekt vorbereitet

Formalitäten gibt es bei der Gründung und dem Betrieb einer Schülergenossenschaft allerlei zu beachten. Dass diese perfekt vorbereitet waren, wurde in der Versammlung, die von Versammlungsleiter Tim Schwolow geleitet wurde, deutlich. Besonderer Dank dafür gebührte Eva-Maria Prekel-Meiners und Ute Hartwig von der Volksbank Lingen.

„Ich interessiere mich für IT-Systeme und möchte in diesem Bereich weiter dazulernen“, begründet Timon Weißbrich seine Motivation, bei der Schülergenossenschaft mitzuwirken. „Mir macht es Spaß, an meiner Schule etwas aktiv mitzugestalten“, meint Nico Baars. Beide besuchen die elfte Klasse des Franziskusgymnasiums und mögen die klassenübergreifende Arbeitsgemeinschaft.

 

Fotos: Andreas Bethke

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