Es kann sich was verändern – man muss es nur tun!

Frühschicht am Franziskusgymnasium mit Rekordteilnehmerzahl

Eigentlich sollten Teilnehmerzahlen nicht so eine große Rolle spielen. Es zählt, was der einzelne aus dem macht, was angeboten wird. Und wenn das Angebot auch nur für wenige etwas bringt, dann hat es sich schon gelohnt, dieses Angebot auf die Beine zu stellen. Dies gilt sicherlich gerade auch für den Bereich Religion und Kirche. Wenn aber die Teilnehmerzahlen neben dem eigentlichen Angebot auch noch stimmen, dann freuen sich all die, die vorbereitet haben, und all die, die dabei waren, noch mehr. Und so ist es an diesem ersten Mittwochmorgen im Advent. Über 220 Interessierte sind zur Frühschicht in die Schule gekommen. Teilnehmerrekord! Und so freuen sich ganz viele aus ganz vielen Gründen. Sie freuen sich, weil es gut tut, in einem zum Bersten vollen Forum Stille zu spüren und Stille zu genießen. Sie freuen sich, weil singen mit ganz vielen Leuten dem Gesang erst eine schönere Fülle gibt. Sie freuen sich, weil es toll ist, wenn ganz viele Eltern mit ganz vielen Schülern und ganz vielen Lehrern einmal auf besondere Art Schulgemeinschaft erleben und spüren lassen. Sie freuen sich, weil es einfach Spaß macht, mit ganz vielen Leuten zusammen einmal zu frühstücken und zu quatschen.
Alle sind gekommen, um zu Beginn der Adventszeit in der schon zur Tradition gewordenen Frühschicht die Gelegenheit zu nutzen, zur Ruhe zu kommen und die Gedanken weg vom Einkaufsrummel und weg vom gewöhnlich zu dieser Zeit verstärkt aufkommenden Schulstress auf Wesentliches zu fokussieren. Bewusst hat die Schulleitung für diesen Tag für alle Klassen und Kurse ausgegeben, keine Klassenarbeiten oder Klausuren schreiben zu lassen.
In einem meditativen Impuls steht eine Geschichte im Vordergrund, die verdeutlicht, dass es immer leicht fällt, sich über jeden und alles zu ärgern. Nicht leicht fällt es, Dinge selbst in die Hand zu nehmen, um etwas zu verändern. Deutlich wird aber, dass dort, wo ich aktiv werde, gerade für mich und meine unmittelbare Umgebung Licht und Wärme in kalte Dunkelheiten kommen kann. Am Ende steht das Bild vom Stall zu Bethlehem, das uns sagen kann, Frieden ist möglich, wir müssen ihn nur tun.

Beim anschließenden Frühstück geht’s nicht mehr ganz so ruhig und meditativ zu. Die Cafeteria ist viel zu klein, um alle Leute unterzubringen. So müssen die Flure für die Tische und Bänke herhalten. Aber alles ist gut vorbereitet. Das Vorbereitungsteam hat alles gut im Griff. Der Kaffee, der Tee und der heiße Kakao tun gut – immerhin hat sich inzwischen der Hunger eingestellt. Brötchen, Nutella und Aufschnitt sind genug da. Jeder wird satt. Keiner bereut es, an diesem Tag so früh aus den Federn gekommen zu sein. Und weil dem so ist, freut sich am meisten die Vorbereitungsgruppe. Toll, dass sich auch in diesem Jahr wieder SchülerInnen bereit erklärt haben, schon mitten in der Nacht aufzustehen, um aufzubauen und mitzuhelfen. Ein Dank der ganzen Schulgemeinschaft dafür! Es hat sich gelohnt!

 

Frühschicht 2015 - Cafeteria 1 Frühschicht 2015 - Cafeteria 2
Frühschicht 2015 - Flur 1 Frühschicht 2015 - Flur 2
Frühschicht 2015 - Vorbereitungsgruppe 1 Frühschicht 2015 - Vorbereitungsgruppe 2
Frühschicht 2015 - Küchenteam