Englandfahrt 2013

Aufenthalt in den Gastfamilien (Dennis Wresch, Fynn Papenbrock und Christian Bekel)

Endlich angekommen. Nach einer uns endlos vorkommenden Busfahrt, die 13 Stunden dauerte, konnten wir voller Vorfreude unsere Gastfamilien begrüßen. Wir wurden von einer sehr freundlichen englischen Familie mit zwei Kindern und einem Hund empfangen. Obwohl wir aufgrund der vielen Ausflüge nur sehr wenig Zeit mit der Familie verbringen konnten, hat es uns wirklich sehr gut dort gefallen. Wir wurden immer mit einem Lächeln und einem freundlichen „Hello“ begrüßt und bekamen immer superleckeres Essen serviert z. B. Hacksteak mit gebratenen Kartoffeln oder Wraps mit Chicken. Morgens gab es Cornflakes mit Milch, alternativ Schokocrisps. Oft spielten wir in dem zwar nicht großen, aber schön eingerichteten Garten mit dem Hund Billy. Insgesamt überzeugte uns das Leben in den Gastfamilien sehr.

 

1. Tag: Eastbourne & Brighton (Christian Schleicher, Christoph Diek, Leonard Weyer)

Der erste Tag begann, nachdem wir von den verschiedenen Busstationen abgeholt wurden, mit einem kurzen Trip zum „Beachy Head“ von Eastbourne. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns die steilen Klippen anzusehen. Zudem hatte man einen Blick auf die berühmten „Seven Sisters“. Von dort aus fuhren wir zurück nach Eastbourne, wo wir in einer Stadtrallye der Stadt näher kamen und sie so ein wenig kennenlernten.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Brighton. Nach einer Stunde Busfahrt kamen wir dort an und hatten etwa 2 Stunden Freizeit, in denen wir uns frei bewegen durften und auch hier Teile der Stadt erkunden konnten.

Als wir uns dann alle wiedergetroffen haben, fuhren wir zurück nach Eastbourne und kehrten dort zu unseren Gastfamilien zurück.

 

2. Tag: London – Sightseeing und Museumsbesuch (Kilian Kulter, Katharina Schulte, Julia Wille und Matthias Löpker)

Nach einer gelungenen Stadtrallye in Eastbourne und einer Shoppingtour durch die benachbarte Stadt Brighton stand am dritten Tag unserer Reise der Besuch einer der ältesten aber auch zugleich modernsten Metropolen Europas an: LONDON!

Obwohl es erst am nächsten Tag zum Shoppen in die Oxford Street in London gehen würde (es wurden 2 Tage für London eingeplant) und wir heute „nur“ eine Sightseeing-Tour und einen Museumsbesuch geplant hatten, freuten wir uns darauf, die größte englische Stadt mit eigenen Augen zu sehen. Schon bei Durchquerung der Londoner Vororte zückten wir unsere Kameras und hofften, tolle Schnappschüsse vom heutigen Tag zu erhalten.

Wir erreichten schließlich das „East End“ der Stadt nördlich der Themse, wo London Eye, die Tower Bridge, die St. Paul Kathedrale und der Tower of London eng beieinander liegen. Uns wurde nach der doch recht langen Busfahrt (es sind immerhin ca. 70 Meilen) eine kleine Pause gegönnt, die wir für Portraitfotos vor der Tower Bridge bei herrlichstem Wetter nutzten.

Nach dieser privaten „Fotosession“ stieg ein deutschsprachiger „Guide“, ein Reiseführer, in unseren Bus, der selbst englische Wurzeln hat. Während der Busfahrer uns durch London kutschierte, vorbei an den schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten, erzählte der Guide uns in einem spannenden Vortrag alles Wesentliche über die Sights. Er tat dies sehr jugendgerecht und gar nicht langweilig, man merkte ihm förmlich seine Erfahrung mit Jugendgruppen an. So erzählte er uns z.B. die gruselige Geschichte von „Jack the Ripper“, einem Serienmörder Londons, der in dem Viertel umherschlich, in dem wir zu diesem Zeitpunkt vorbeifuhren.

Während der Tour kamen unsere vollaufgeladenen Kameras bestens zum Einsatz. Trotz einigen Schwierigkeiten, im Bus gute Fotos von den bekanntesten Sights zu machen, gelangen uns viele schöne Bilder. Interessant daran: Die Sights lagen mal auf der linken, mal auf der rechten Seite, sodass man mit der Kamera von links flott nach rechts schwenken musste, um alle Sehenswürdigkeiten auch ins Bild zu kriegen.

Viel zu schnell war die Tour zu Ende und wir wurden östlich des schönen Hyde Parks Londons herausgelassen, von wo aus wir zu Fuß in drei verschiedene Museen gingen, namentlich ein Kunst-, ein Geschichts- und ein Naturwissenschaftsmuseum. In Gruppen von 20 Schülern mit einem/r der drei Begleitlehrer verteilten wir uns auf die drei Museen und genossen beim Rundgang durch die Ausstellungen die Experimente zum Selbermachen und konnten auch außerhalb der Schule etwas über das Themengebiet mitnehmen, was uns besonders interessierte. Gut daran war, dass das Geschichts- und das Naturwissenschaftsmuseum direkt nebeneinander lagen und man so nach Absprache mit den Begleitlehrern einmalig die Gelegenheit hatte, das Museum zu wechseln. Einige Schüler nahmen dieses Angebot wahr und konnten somit zwei Museen-Besuche für sich verbuchen.

Um 16:30 Uhr englischer Zeit ging unser Ausflug zu Ende und wir waren etwas traurig, dass dieser gelungene Tag so schnell vergangen war. Doch wir hatten den Trost, dass wir gleich morgen zum Shopping in die Oxford Street wiederkommen würden, um London endgültig unsicher zu machen…

 

3.Tag: Windsor Castle & London (Simon Hildebrand, Max Schülting, Lukas Timmer)

Nach einer anstrengenden Busfahrt sind wir endlich in London angekommen. Auf dem Plan stand die Besichtigung des Windsor Castles. Während der langen Wartezeit in der Schlange konnten wir die britische Garde marschieren sehen. Endlich öffneten sich für uns die Tore des beeindruckenden Schlosses. Es ist riesengroß und es gab viele atemberaubende Sehenswürdigkeiten. In der St-Georgs-Kapelle sind viele verstorbene Monarchen Englands begraben. Eine weitere Sehenswürdigkeit war der Curfew Tower, auf dem sich eine Kapelle befindet. Nach der einstündigen Besichtigung des Windsor Castles, war die Vorfreude auf die lang ersehnte Freizeit in London groß.