Schülerrat plant das neue Schuljahr

Zu Beginn eines jeden Schuljahres gibt es eine Menge zu planen. So auch für den Schülerrat. Wie in jedem Jahr trafen sich die neuen Klassen- und Kurssprecher des Schülerrates im Haus am Wehr in Meppen zu ihrer jährlichen Tagung. Über zwei Tage wurde die Arbeit für das neue Schuljahr in den Blick genommen.
Zunächst ging es darum, sich gegenseitig kennen zu lernen. Immerhin waren von den ganz Kleinen (Klasse 5) bis zu den ganz Großen (Jahrgang 13) alle Stufen vertreten. Ob bei der Laufscharade, der Hitparade oder dem Schulterklopfen – alle gaben ihr Bestes um mit ihrer Mannschaft als Sieger aus dem ersten Wettstreit hervorzugehen.
In einer zweiten Einheit stand dann Arbeit auf dem Programm. In Altersstufen unterteilt, tauschten sich die Klassen- und Kurssprecher über Anliegen aus, die für jeweils ihre Altersstufe von Interesse sind. Verschiedene Punkte wurden aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert und anschließend im Plenum wieder zusammen getragen:

• Ist es sinnvoll, eine Pausenglocke auf dem Sportplatzgelände zu installieren?
• Sollten als Sitzgelegenheiten nicht mehr Tische und Bänke auf dem Schulhof aufgestellt werden?
• Machen wir im nächsten Jahr wieder eine „Aktion Schülerhilfe“?
• Wie sieht es mit einer raucherfreien Pause (einmal pro Woche) aus?
• ...

All die Punkte, über die Einigkeit erzielt wurde, sollen von der neu gewählten SV bei einem Gespräch mit der Schulleitung angesprochen werden.

Abends saß man in gemütlicher Runde um das Lagerfeuer. Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler wurde es beim Anbruch der Nacht dann noch einmal richtig gruselig. Bei einer Nachtwanderung durch das Waldgelände hörten sie von einer über 100 Jahre alten Erzählung, die so manchen doch ein wenig die Angst in die Glieder fahren ließ.

Am nächsten Morgen begann nach dem Frühstück die zweite Arbeitseinheit. Punkte der Gesamtkonferenz standen genauso auf dem Programm wie die Vorstellung des Streitschlichterprogramms, bei dem ältere Schülerinnen und Schüler bei Konflikten in Klassen als Vermittler auftreten sollen.
Nach dem Mittagessen ging es mit dem Bus wieder zurück, müde, aber dennoch guter Dinge, dass man als Schülerrat am Franziskusgymnasium durchaus etwas zu sagen hat.