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(Diente als Rahmen für die
Geschichte vom blinden Jungen Tschati: Die Musik) |
„Vielleicht sind wir blind,
weil wir sehen.“ Unter diesem Motto stand eine Frühschicht,
die am Mittwoch der 1. Adventwoche den Tag am Franziskusgymnasium einläutete.
180 Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern hatten sich früh
auf den Weg gemacht. Immerhin ging es bereits um 06.40 Uhr los. Da die
Frühschicht im letzten Jahr einen so guten Anklang gefunden hatte,
hatte ein Religionskurs aus dem Jahrgang 12 zusammen mit seinem Lehrer
Herrn Ossing auch in diesem Jahr wieder den Entschluss gefasst, die Aktion
vorzubereiten. Die Geschichte vom blinden Jungen Tschati, der das Leben
auf Grund seiner Blindheit anders, aber viel bewusster wahrnimmt, war
Ausgangspunkt für ein Nachdenken über sich und den eigenen Blick
auf die Welt – nicht nur in der Adventszeit. So hieß es an
einer Stelle der Frühschicht: „Vielleicht will uns Advent sagen:
Richtet nicht den Blick auf die großen Menschen – sie führen
nicht immer nur Großes und Gutes im Schilde. Richtet nicht den Blick
auf die großen Events. Verschließt eure Augen einmal und vielleicht
seht ihr Dinge, von denen ihr vorher noch gar nicht ahntet, dass es sie
gibt und wie wichtig sie sind.“ Beim anschließenden Frühstück verwandelte sich die Eingangshalle in einen stimmungsvoll hergerichteten Frühstücksraum, der das gemeinsame Frühstück in der Schule nicht nur wegen des leichten Kerzenscheins der vielen Kerzen zu einer besonderen Sache werden ließ. |
(Frühstück im Klassenraum) |
(Kaffee- und Teeausgabe in der
Eingangshalle) |