Nach Marius Varel im vergangenen Jahr steht mit Luisa Neerschulte (Klasse 10b) wieder eine Schülerin des Franziskusgymnasiums zur Wahl als emsländische Nachwuchssportlerin des Jahres. Als Schulgemeinschaft sollte es uns allen eine Selbstverständlichkeit sein, Luisa zu unterstützen. |
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Und so funktioniert's (LT
vom 19.02.2011): Bei der Wahl zur „Nachwuchssportlerin des Jahres 2010“ ist Luisa eine von drei Kandidatinnen. Abstimmen kann man für sie ... |
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per Telefon: 01 37 580 401 420 – 07 oder per SMS mit der Kennung „mobil wahl 07“ an die Kurzwahlnummer 4 20 20. |
Die Leitungen sind bis
zum 26.02.2011 (24 Uhr) geöffnet. |
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Weitere Informationen aus
der Lingener Tagespost: |
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(LT vom 18.02.2011)
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nor Lingen. Jeden Grashalm kennt Luisa
Neerschulte entlang ihrer 22 Kilometer langen Trainingsstrecke auf dem
Dortmund-Ems-Kanal. „Ich könnte die Strecke auch blind rudern“,
sagt die 16-Jährige vom Eisenbahn-Sportverein (ESV) Lingen. In der
Saison „reißt“ sie jeden Tag zwischen 18 und 20 Trainingskilometer
ab; am Wochenende sogar oft zweimal täglich. „Man arbeitet auf den Erfolg hin und wird belohnt“, beschreibt die Schülerin vom Lingener Franziskusgymnasium ihre Motivation. Klar, dass das Training Spaß macht, wenn man anschließend so viele Erfolge feiern darf. In ihrer ersten Wettkampfsaison wurde sie mit 15 Jahren gleich Norddeutsche Vizemeisterin im Einer. Dabei waren die Konkurrentinnen zwei bis drei Jahre älter als sie. Im Siegerboot saß mit Judith Sievers immerhin eine Junioren-Weltmeisterin und Junioren-Olympiasiegerin. „Nur so zum Spaß“ startete Luisa Neerschulte auch im Zweier und holte Bronze. Eine Goldmedaille brachte die Gymnasiastin von den Deutschen Junioren-Meisterschaften vom Essener Baldeneysee mit. Im Doppelvierer mit Steuerfrau gewann sie im Boot des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser den Titel. Silber und Bronze gab es später bei den Deutschen Sprintmeisterschaften. „Selbst der schnellste Ruderer ist ohne guten Trainer kein Gewinner“, betont die 16-Jährige und lobt die gute Zusammenarbeit mit Heimtrainer Christian Bauersachs und Steffen Oldewurtel, der die Lingenerin am Stützpunkt in Oldenburg betreut. Mit Disziplin und Trainingseifer verfolgt Luisa Neerschulte ihre sportlichen Ziele. In diesem Jahr will sie sich bei den Deutschen Meisterschaften für höhere Aufgaben, sprich internationale Titelkämpfe, anbieten. Immerhin ist es mehr als zwölf Jahre her, dass ESV-Ruderer Caspar von Gyldenfeldt als Vize-Weltmeister 1998 Schlagzeilen machte. Für frischen Glanz in das Bootshaus des ESV Lingen hat Luisa Neerschulte aber schon jetzt gesorgt – und das nicht nur sportlich. Allein unter Männern als einzige Frau in der Leistungssportriege trieb sie schon die Herren der Schöpfung zum Putzdienst im Kraftraum an. „Man lernt eben, sich durchzusetzen“, schmunzelt sie. |
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