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(Die Siegergruppe des Präsentationsabends) |
„Learning by doing“ hieß
es in den Räumen der RWE Power eine Woche lang für 24 Schülerinnen
und Schüler aus der Jahrgangsstufe 11 beim Management Information
Game (MIG). Unter der sachkundigen Anleitung von Hans-Otto Neufeldt (Akademie
Schule & Wirtschaft im Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft)
mussten sie in drei konkurrierenden Gruppen vier fiktive Geschäftsjahre
einer Aktiengesellschaft vollständig planen und in einer computergestützten
Simulation umsetzen. Unternehmensziele abstecken, das Produkt entwerfen, Absatz und Kosten kalkulieren, Personal einstellen, Maschinen kaufen, Jahresbilanzen entwickeln, externe Einflussfaktoren schnell und sicher berücksichtigen, eine Marketingstrategie entwickeln, Aktienkurse berücksichtigen, Dividendenzahlungen beschließen usw. – kurz: die Schülerinnen und Schüler erledigten die Aufgaben von „echten“ Managern. In einer Hauptversammlung wurden dann den Aktionären Rechenschaftsberichte mit umfassendem Datenmaterial vorgelegt und diskutiert. In dem hart umkämpften internationalen Markt waren alle drei Unternehmen sehr gut aufgestellt und erhielten von den Anteilszeichnern die Bestätigung einer erfolgreichen Unternehmensführung. „Zum Teil waren die Tage Stress pur“, bilanzierte Carolin Kölker. „Präsenz von morgens 8 Uhr bis abends 18 Uhr, einmal auch bis nach 21 Uhr, und zum Teil ein Zahlenwirrwarr und zig Entscheidungen in kürzester Zeit treffen. Und dann auch noch alles richtig durchrechnen! Das ging nur mit intelligenter Arbeitsteilung innerhalb der Unternehmensvorstände.“ Damit die Akteure den hohen Anforderungen gerecht werden konnten, hielten Referenten der das MIG ideell und finanziell unterstützenden RWE Power AG, der BERENTZENGRUPPE AG, der AREVA Advanced Nuclear Fuels GmbH, der Maschinenfabrik Bernhard KRONE GmbH, der Oldenburgischen Landesbank AG und der Sparkasse Emsland kompetente Vorträge über Bilanzen, Personalgestaltung, Marketing, Aktien und Börse und vieles mehr: Informationen von Profis aus eben all denjenigen Abteilungen, auf denen eine erfolgreiche Unternehmensführung basiert. „Die Vorträge am Vormittag waren hilfreich für die Umsetzung am Nachmittag, auch wenn es ganz schön schwierig ist, in so kurzer Zeit die Informationsfülle zu verarbeiten“, meinte Michael Horstkamp. Am Donnerstag Abend mussten das Produkt, in diesem Fall ein elektronisches Schreibgerät, und vor allem das Marketingkonzept zahlreichen Besuchern aus Schule und Wirtschaft, die dann die Rolle französischer Einkäufer übernahmen, von den drei konkurrierenden Aktiengesellschaften präsentiert werden. Businesslook war der obligatorische Dresscode. „Sich entsprechend zurecht zu machen hilft sogar, die zugedachten Rollen auch wirklich anzunehmen“, beurteilte Judith Krieger den „gefühlten“ Höhepunkt der MIG-Woche. Die Ergebnisse beeindruckten auch den Schulleiter des Franziskusgymnasiums, Johannes Pruisken, der unter anderem den Einfallsreichtum der Jungunternehmer, deren sicheren Umgang mit der modernen Präsentationstechnik und das souveräne Auftreten lobte. „Ein herzlicher Dank gilt all denen, die dieses Spiel und diese Erfahrungen ermöglicht haben! Die Kooperation von Schule und Wirtschaft in der Qualifizierung unserer Schülerinnen und Schüler realisiert vortrefflich unser Leitbild, das „Tor zur Welt“ zu öffnen.“ |
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