pm Lingen. Die Schüler und Schülerinnen
des Lingener Franziskus-Gymnasiums lernen von den Studenten der Hochschule
Osnabrück – und umgekehrt. Zum wiederholten Male luden die
Kommunikationsmanagement-Studenten und -Studentinnen am Standort Lingen
die Neuntklässler des Franziskus-Gymnasiums zu einem Rhetorik-Workshop
ein. Die 131 Franziskusschüler hatten bereits im Vorfeld vielseitige Referate erstellt, die zum Beispiel die Metropole New York oder die Widerstandsbewegung der Weißen Rose thematisierten. In Zusammenarbeit mit den Kommunikationsmanagement-Studenten wurde vor allem die Kunst des Redens verfeinert. Die Schüler stellten fest, dass Füllwörter wie „ähm“ oder „ja“ durch langsames Vortragen verhindert werden, oder dass Zahlen in einem Referat nur sparsam verwendet werden sollen. Kommunikationsmanagement-Studentin Anna-Sophie Börries bewertet die Veranstaltung als sehr lehrreich. „Es hat uns Studenten noch einmal gezeigt, wie wichtig Rhetorik für jeden ist. Diese Zusammenarbeit ist für beide Seiten effektiv.“ Dem schließt sich der Dozent Achim Baum an: „Das ist eine ganz andere Form von Praxis. Hier können die Studenten ihre Soft Skills trainieren.“ Drei Referatsgruppen durften als Höhepunkt der Veranstaltung ihre Referate über die Al Kaida, den Widerstandskämpfer Georg Elser sowie zum Thema Ägypten vortragen und wurden danach von ihren Mitschülern und ihren persönlichen Coaches, den Kommunikationsmanagement-Studenten, bewertet. Heinz Karthmann, Lehrer am Gymnasium, war beeindruckt, wie viel seine Schüler lernten. |
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(Stolz zeigte die Gymnasiastin Judith Wolbers
ihr Zertifikat. Foto: privat) |
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Foto-Nachtrag (hier) |
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