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Fachgespräche auf dem Wissenschaftsfestival
„Highlights der Physik" in Augsburg: Marius Rakers (vorne),
Michael Marx und Johannes Albers (rechts) mit ihrem Betreuungslehrer Christof
Tondera (2. von links). |
to Lingen Mit ihrem „Jugend-forscht“-Projekt
„Untersuchung des Wirkungsgrades bei Modellwindkraftanlagen“
sind die Schüler des Franziskusgymnasiums Lingen Johannes Albers,
Michael Marx und Marius Rakers viel herumgekommen. Zuletzt waren sie im
Oktober mit ihrem Betreuungslehrer Christof Tondera als einzige Schulvertreter
bundesweit auf dem Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“
in Augsburg vertreten. „Vor mehr als einem Jahr haben wir ein bisschen in der Schule experimentiert und hätten nie gedacht, dass wir dann solche Dinge erleben“, sagt Marius. Auch Michael und Johannes können es manchmal immer noch nicht fassen, was ihnen die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ beschert hat. Zunächst kam der Regionalsieg in der Sparte Physik auf dem Regionalwettbewerb in Lingen, danach erster Preis auf dem Landesentscheid in Clausthal-Zellerfeld. Die Teilnahme am Bundeswettbewerb in Essen war spannend und aufregend, und als die Lingener Schüler erfuhren, dass sie den fünften Platz in Physik belegten, war die Überraschung perfekt. Und dann bekamen sie im September die Einladung in das Kanzleramt. Seit 1981 werden alle Sieger und Platzierten des Bundewettbewerbs dort persönlich empfangen. Die Reise nach Berlin, die Begegnung mit der Kanzlerin Angela Merkel und der Bundesbildungsministerin Annette Schavan und die damit verbundenen Erlebnisse sind für die Schüler unvergesslich. „Wir wurden erst im Bundespresseamt empfangen und fuhren dann mit dem Bus ins Kanzleramt. Die Kanzlerin hielt eine Rede, die originellste Arbeit des Wettbewerbs wurde vorgestellt. Dann machten wir ein Gruppenfoto mit der Kanzlerin, und dann gab es Kaffee und Kuchen“, erzählt Marius. Frau Merkel sei eine ganze Stunde bei ihnen geblieben. „Das sind Sachen, die erlebt man sonst nicht. Direkt vor der Kanzlerin zu sitzen und mit ihr zu reden“, sagt Michael. Die Schüler sind von den naturwissenschaftlichen Kenntnissen der Kanzlerin beeindruckt. Und von dem Presserummel, den sie bei dem Empfang miterlebten. Damit waren die Überraschungen für die Jungforscher aber noch nicht vorbei. Die Einladung zu der Wissenschaftsausstellung „Highlights der Physik“, die seit 2001 jedes Jahr in einer anderen Stadt gastiert, war ein weiterer Höhepunkt und eine logistische Herausforderung. Michael, Marius und Johannes waren noch auf Studienfahrt, als die Veranstaltung begann, und so musste ihr Betreuungslehrer die Modellwindkraftanlage mit einem gemieteten Kleinlaster nach Augsburg bringen. Die Schüler kamen dort direkt von der Studienfahrt hin. „Aus dem Flugzeug raus, zum Hauptbahnhof in Köln und dann mit der Bahn weiter nach Augsburg“, erzählt Michael. Dort durften sie ausschlafen, danach mussten sie jeden Tag neun Stunden lang auf der Ausstellung präsent sein. „Wir haben Schichtdienst gemacht“, berichtet Marius. Für die jungen Lingener war der Austausch mit den anderen Ausstellern und den Besuchern sehr interessant. „Einige Besucher hatten Fachwissen, da konnten wir uns auch schon mal eine halbe Stunde unterhalten“, so Marius. Wenn die drei Schüler des Franziskusgymnasiums die letzten Monate Revue passieren, dann fällt ihnen auf, wie intensiv die Zeit gewesen ist. Als sie in das Projekt eingestiegen sind, haben sie nicht geahnt, dass es mit so viel zusätzlicher Arbeit verbunden ist. Aber Johannes, Marius und Michael stellen fest, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und alle beteuern, sie würden es auf jeden Fall wieder machen. |
![]() (Foto: Pressestelle der Bundesregierung) |
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Die "Jungforscher" (v. l. Johannes,
Marius, Michael) mit ihrem Betreuungslehrer Christof Tondera |
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