Über 100 000 Schüler werden 2011 die niedersächsischen Schulen verlassen
Thema der Woche startet am Montag: Wie wirkt sich der doppelte Abiturjahrgang in der Region aus?
(Lingener Tagespost vom 12.02.2011)

Von Carsten van Bevern - Lingen/Handrup. 2011 werden mehr als 100 000 Schülerinnen und Schüler die niedersächsischen Schulen verlassen - das sind ein Fünftel mehr als in den Vorjahren. Grund dafür ist der doppelte Abiturjahrgang: Auch Niedersachsen hat die Schulzeit bis zum Abitur auf zwölf Schuljahre verkürzt, und 2011 schließen die Schüler zweier Jahrgänge gleichzeitig die gymnasiale Oberstufe ab: Der erste Jahrgang, der nach zwölf Jahren und der landesweit letzte, der nach 13 Schuljahren Abitur macht.
So werden allein am Lingener Franziskusgymnasium 216 junge Menschen am 26. März mit dem Schreiben ihrer Abiturarbeiten beginnen. Wie aber haben sich die Gymnasien im Altkreis Lingen auf diesen Ansturm vorbereitet? und was erwartet die jungen Menschen nach Bestehen ihrer Reifeprüfung? Gibt es in der Region genügend Ausbildungs- bzw. Studienplätze, fühlen sich die Abiturienten ausreichend vorbereitet, und wie bewerten die Agentur für Arbeit, Vertreter der Industrie- und Handeskammer oder der niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann die Situation? Diese und weitere Fragen werden in der kommenden Woche ausführlich in der Lingener Tagespost behandelt.

Am Montag wird am Beispiel des Franziskusgymnasiums erläutert, wie sich die Gymnasien auf diese besondere Situation vorbereitet haben, und am Dienstag wird sich der Kultusminister in einem Interview zu diesem Thema äußern. Wie hat sich die Wirtschaft in der Region auf diese Situation vorbereitet, und sind zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen worden? Dazu wird am Mittwoch in einem Text die Situation aus der Sicht der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland beleuchtet. Wie bereiten Gymnasien ihre Schüler auf den späteren Beruf bzw. die weitere Lehr- oder Studienzeit vor? Dazu stellen wir am Donnerstag besonders den Bereich der Berufsvorbereitung des Lingener Gymnasiums Georgianum vor. Und am Freitag wird die Situation aus der Sicht der Agentur für Arbeit dargestellt. Am abschließenden Samstag stehen die Hauptakteure im Mittelpunkt - die Schüler. Wie sie die Situation empfinden stellen wir am Beispiel von Schülern des Leoninum in Handrup vor.


 
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