"Zukunft der Erinnerung" (Roman Herzog)
(Bericht und Fotos: Anne Gottschalk)

MAHN
MAL !

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Der Berlinaufenthalt der Zehntklässler in diesem Schuljahr war auch ein Gang durch die Geschichte unseres Landes. Der Besuch des Reichstags, die Besichtigung des Holocaust-Mahnmals und die Führung im Stasigefängnis Hohenschönhausen waren Stationen des Erinnerns, des Gedenkens und Mahnens.

Dieses haben wir als „Auftrag an uns“ verstanden und umgesetzt, so wie Roman Herzog es seinerzeit mit den Worten „Zukunft der Erinnerung!“ gefordert hatte:

Im Kunstunterricht konnten wir die Geschichte und Deutung des Mahnmals für die ermordeten Juden Europas aus der Sicht des Künstlers Peter Eisenman nachvollziehen.
Eigene Gedanken und Ideen sowie ihre Umsetzung erfolgten in Anlehnung an das „Stelenfeld“ in
Berlin.
Die Konzeption dieser Schülerarbeiten zu einer Ausstellung, wie sie hier in der Pausenhalle zu sehen ist, war dann logische Konsequenz, wollten wir unserem Auftrag, der Erinnerung eine Zukunft zu geben, nachkommen.