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Wahre Bücherberge „verschlangen“
Natalie Bowe (Zweite v. l.) und Lydia Georgs (Zweite v. r.) im Rahmen
des Julius-Sommerleseclubs. Darüber freuten sich u. a. Lingens Zweite
Bürgermeisterin Monika Heinen, Wilfried Meyer von der VGH-Stiftung
als Sponsor und der stellvertretende Leiter der Lingener Stadt- und Hochschulbibliothek
Josef Lüken (von links). Foto: Carmen Engel |
ce Lingen. In den Sommerferien lesen geht nicht? Natürlich geht das. Dies haben die 325 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Julius-Sommerleseclubs der Lingener Stadt- und Hochschulbibliothek (SHB) bewiesen. Alleine Natalie Bowe las in den Sommerferien 37 Bücher. Bereits zum dritten Mal fand das von der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen initiierte Projekt statt. Vom Jugendroman bis zum Krimi war alles dabei, und jeder konnte nach Herzenslust schmökern, um dann abschließend auch beurteilen zu können, was gelesen wurde. Es standen 40 ausgesuchte Titel der Kinder- und Jugendbuchliteratur zur Auswahl, die nicht nur unterschiedliche Genres und die Interessen von Mädchen und Jungen, sondern auch die entsprechenden Anforderungen aller Schulzweige, vom Gymnasium bis zur Förderschule, bedienen und von einer Fachjury ausgewählt wurden. Diese Leseaktion fand für zwei Monate statt, Höhepunkt war nun die Abschlussveranstaltung in der Bücherei, zu der sich viele Leseratten einfanden. Günther Nagelschmidt, Leiter der SHB, beglückwünschte die Clubmitglieder zu der nochmals gestiegenen Teilnahme – im Vorjahr hatten 295 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren teilgenommen. Auch Monika Heinen dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, vor allem auch den Förderern und Sponsoren, „ohne die ein solches Projekt nicht stattfinden kann“. In diesem Jahr setzte sich Natalie Bowe (Franziskusgymnasium, Kl. 6c) mit 37 gelesenen Büchern an die Spitze der „Leseratten“. Ihr folgten Lydia Georgs (Franziskusgymnasium, Kl. 8b) mit 29 Büchern, Patrick Wenzel (Franziskusgymnasium, Kl. 8a) mit 23 Büchern sowie Isabell Radermacher und Luisa Schulte (Franziskusgymnasium, Kl. 7a) mit jeweils 21 Büchern. Insgesamt wurden 1574 Julius-Bücher ausgeliehen. Im Vorjahr waren es 1338 Bücher. Doch nicht nur bei den Leseratten gab es Spitzenreiter, auch bei den Ausleihen: Kurt Wasserfalls „Ich bin schon wieder völlig pleite“ (112 Ausleihen), Christina Bachers „Die Fahrradleiche“ (92), Jeff Kinneys „Gregs Tagebuch“ (85), Thomas Fuchs „Alleingelassen“ (81), Dagmar H. Müllers „Ich, meine vier Brüder und andere Ungerechtigkeiten“ (73). Die erfolgreichste „Leseklasse“ war die Klasse 6c der Marienschule. Natürlich gab es zur Abschlussveranstaltung auch Preise wie das Julius-Diplom oder auch T-Shirts. Die ausgelassene und fröhliche Stimmung in der SHB wurde noch musikalisch unterstützt durch „Georgie’s Groove Orchestra“ vom Gymnasium Georgianum unter Leitung von Tobias Bako und der Junior Band. |