Früh übt sich . . .
. . . wer ein Forscher werden will – Zu Besuch bei „Ideen-Expo“
(Maren Kuiter, Lingener Tagespost vom 15.09.09)

43 Jungen und Mädchen des Franziskusgymnasiums Lingen hatten auf Einladung der RWE Gelegenheit, die „Ideen-Expo“ in Hannover zu besuchen.

mku Hannover. Ausgestattet mit einem bunten Lunchpaket mit Früchten, Getränken und einer Dynamotaschenlampe von der RWE, startete letzten Freitag der Ausflug für 43 Schüler des Franziskus-Gymnasiums Lingen zur Ideen-Expo in Hannover, die am Sonntag zu Ende ging.

Bei einem vorherigen Gewinnspiel der RWE hatten die Schüler zweier Seminarfächer die Fahrt zum Messegelände der Ideen-Expo Hannover gewonnen, die dieses Jahr zum zweiten Mal mit 400 Exponaten und Workshops zum Mitmachen bei jungen Menschen den Forschergeist wecken wollte. „Auch die RWE ist mit 2500 Quadratmetern auf dem Messegelände vertreten und hofft, zukünftige Nachwuchskräfte für die technischen und naturwissenschaftlichen Bereiche zu begeistern“, so Nicole Valerius stellvertretend für die RWE Power AG und Hauptkoordinatorin dieser Fahrt.
Fehlender Nachwuchs bedeutet Rückschritt beim Forschungsniveau, Stillstand bei Innovationen und Stagnation im Wirtschaftswachstum. Die „Ideen-Expo“ wollte dem entgegenwirken und Schülern und Interessierten auf 23 000 Quadratmetern Raum geben, um sich in den fünf Themenwelten Energie, Kommunikation, Mobilität, Leben und Umwelt sowie Produktion in den unterschiedlichsten Workshops zu versuchen.
Nach einer dreißigminütigen Kurzführung durch die fünf Bereiche der „Ideen-Expo“ war der Startschuss gegeben, sich an den einzelnen Ständen von der Experimentierfreude anstecken zu lassen und sich zu informieren. Mit Flüssigstickstoff schockgefrorene Rosen wie Glas zerbrechen lassen oder magnetischer Flüssigkeit dabei zuzusehen, wie sie zu scheinbar soliden Formen zusammenfließt, waren einige der vielen Experimentiershows dieser „Ideen-Expo“ im Bereich Physik und Chemie. Ein besonderes Highlight bei den Schülern war „Mindball“, ein Spiel, bei dem ein Ball durch möglichst wenig Gehirnaktivität in das Tor des Gegners gesteuert wurde. Entspannung auf Kommando war hier besonders gefragt. Vom Elektroauto oder der Automodellierung bis hin zur Kletterwand im Außenbereich war für jeden etwas dabei, was auch der 17-jährige Simon Weinreich bestätigen konnte.
„Ich würde jederzeit wieder mitfahren“, meinte auch Konstantin Brehm, sein gleichaltriger Sitznachbar auf der Rückfahrt im Bus.
Autos nahmen Form an: Automodellierung im Bereich Technik faszinierte Groß und Klein. Wer in Hannover auf der „Ideen-Expo“ ausprobieren und mitmachen wollte, war hier genau richtig.