Das France Mobil: Eine Brücke zwischen Frankreich und Deutschland
(Bericht und Fotos: Angelika Vehr)


(Madame Heimburger mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5c)

 

Wenn der Renault Kangoo mit der Aufschrift „France Mobil“ auf den Parkplatz des Franziskusgymnasiums fährt, dann wissen die Schüler und Schülerinnen der 5. Klassen, dass dieser Besuch ihnen gilt. So kamen dann auch etwa rund 147 Fünftklässler in den Genuß einer Unterrichtsstunde der anderen Art. Die Referentin, Madame Emilie Heimburger, geborene Elsässerin, überzeugte durch ihre lebendige und motivierende Präsentation der französischen Sprache und konnte somit die Schüler mit ihrer Authentizität in den Bann ziehen. Wann lauscht man sonst einer waschechten Französin? Viele Schülerfragen wurden von Mme Heimburger ruhig und präzise beantwortet. Das ist auch das Ziel ihres Einsatzes.
Die Schüler der 5.Klasse stehen vor einer wichtigen Entscheidung: die Wahl der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch). Madame Heimburger machte ihnen klar, dass Frankreich der wichtigste Handelspartner Deutschlands ist, sowohl beim Export als beim Import. Da fällt natürlich vieles leichter, wenn man die jeweilige Sprache spricht. Sie verdeutlichte zudem auch, dass Französisch eine lebendige Sprache ist. Comment ça va? Comment tu t’appelles? hallte es durch den Klassenraum. Agieren und reagieren waren die Schlüsselwörter dieser Stunde. Am Ende eines langen Schultages konnte man aus der positiven Reaktion der Schüler schließen, dass der Besuch des France Mobils einen wichtigen Beitrag zum Brückenbau geleistet hat.