„Ich glaub’, ich bin im Wald!“
(Bericht und Fotos: Michael Becker)

…und das ist richtig geglaubt, denn am 27.Januar 2009 fuhr die Klasse 8b („b wie Becker“) in den Wald bei Klausheide um Bäume zu pflanzen. Durch Windbruch und Einholzung waren in einigen Gebieten größere Lichtungen entstanden – und die galt es nun wieder aufzuforsten, nämlich mit Douglasien und Buchen. Dazu bekamen wir halbrunde Spaten, hoben damit Löcher aus, „schlugen“ die Wurzeln hinein und drückten den Boden wieder an. Klingt einfach, erfordert aber einiges Geschick, denn keinesfalls dürfen Teile der Wurzel aus dem Boden schauen oder der Jungbaum zu hoch oder zu tief eingegraben werden. Der Waldboden war auch noch etwas gefroren, was es nicht leicht machte, nachher die Bambusstangen neben die Schösslinge zu stecken.


Bambus?? Zum Abstützen? Falsch! Die Bambusstecken an denen die Bäumchen befestigt werden schützen diese vor Kaninchenfraß und dem Damwild, das mit seinen Schaufeln (nicht unseren!) an den Jungpflanzen reibt.
Zwischendrin war natürlich auch Gelegenheit für eine Brotzeit am Feuerchen – und weitere Informationen zum Entstehen und der Pflege des Waldes. Auf der Rückfahrt zum Treffpunkt kam kurzfristig Safari-Stimmung auf (Bild).Als uns der Bus wieder abholte (Schuhe wechseln!), blickten wir stolz auf zirka 2 Hektar Neupflanzung – nicht schlecht für uns Greenhorns.
Fazit: ein informativer und fröhlicher Arbeitseinsatz – das machen wir gerne wieder!