Lisa Borowski las am besten
(Bericht: Felix Reis in der Lingener Tagewspost; Foto: Antje Zander)

Die Preisträger (von links): Monika Lampen (6c), Lisa Borowski (6d), Kirsten Tälkers (6a), Eva Querdel (6e). Es fehlt: Johanna Gäbken (6b)


„Alle mal herhören“. So lautete das Motto des diesjährigen Vorlesewettbewerbs. Lisa Borowski konnte beim Regionalentscheid in der Aula der Gesamtschule Emsland in Lingen die Jury am meisten überzeugen: Die Schülerin des Franziskusgymnasiums gewann den Wettbewerb in der Gruppe für Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen.
Die Jugendlichen aus allen beteiligten Schulen des Altkreises mussten dabei einer siebenköpfigen Jury sowie dem Publikum aus einem selbst ausgesuchten Buch sowie auch aus einem ihnen zuvor unbekannten Text vorlesen. Lisa Borowski hatte sich dabei für das Buch „Nijura – Das Erbe der Elfenkrone“ entschieden. Zudem las sie aus „Die schrecklichsten Mütter der Welt“ von der Autorin Sabine Ludwig. Mit beidem überzeugte sie die Jury, die aus Vorjahressiegern und Vertretern aus Büchereien und Buchhandlungen sowie einem Lehrer bestand. Für das musikalische Begleitprogramm war die Orchesterklasse unter Leitung von Silvia Drees verantwortlich.
Rund 7500 Schulsieger haben sich im vergangenen Herbst für die Regionalentscheide des größten bundesweiten Vorlesewettbewerbes qualifiziert. Die über 600 Wettbewerbsveranstaltungen werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert. Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt. Mehr als 700.000 Kinder und Jugendliche aller Schularten beteiligen sich nach Aussage der Veranstalter jährlich an dem Wettbewerb. Durch die Aktion sollen Kinder ermuntert werden, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen.