Lingen. Besser kann man musisches Potenzial
und Power an einer Schule einfach nicht demonstrieren: Das Franziskusgymnasium
begeisterte mit der Show „Swing in spring“. Das Publikum im
ausverkauften Theater an der Wilhelmshöhe gab am Ende Standing Ovations
. . . und das völlig zu Recht, wenn man die Leistungen an diesem
Abend betrachtet. |
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Sicherlich ist Schule ein Ort des Lernens, aber erlernen kann man Dinge auch im kreativen Miteinander. Schule ist dann eine gute Einrichtung, wenn sie dies fordert und fördert. Und genau hierfür war „Swing in spring“ ein Parade-Beispiel. |
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Ein durchdachtes, rundes Programm hatte
man zusammengestellt, „von allem etwas“ umschreibt es wohl
am besten. Toll war die Idee, das Ganze in Form einer „Radiosendung“
zu präsentieren: mit einem „öligen“ Moderator und
ziemlich durchgeknallten Gästen, z.B. jener, dessen Ähnlichkeiten
mit einem gewissen Dieter Bohlen mehr als zufällig waren. Die Rahmenhandlung gab das Gerüst für die temperamentvoll präsentierten Musiktitel. Was da abging, war einfach vom Allerfeinsten, wie die munter, locker und vor allem präzise aufspielende Big Band und der bestens präparierte Chor. |
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Musiklehrer Dieter Krone bewies einmal mehr: Er ist
nicht nur ein guter Bandleader, er versteht auch das Arrangeurs-Handwerk.
Das „Franziskus“ verfügt über bemerkenswerte Solisten
jeglicher Couleur. So zeigen die jungen Pianistinnen Julia Hermanski und
Lisa Krüp neben einer herausragenden technischen Reife auch eine
ebensolche musikalische. Stellvertretend für all die anderen verblüffenden
Talente sollen hier genannt werden: Jule Janßen, Nadine Bojer, Isabel
Lüttmann, Maria Otte, Lisa Uhlen sowie Maik Buitmann und Benedikt
Pschorn mit ihrer ans Herz greifenden und praktisch perfekten mehrstimmigen
A-cappella-Version des Beatles-Klassikers „In my life“. |
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Die ganze Show zeigte aber über Schule hinaus
noch etwas: Lingen ist eine Stadt, die den Nährboden und das außerschulische
Umfeld für solche Talente und Aktivitäten bietet, etwas, von
dem Schule partizipieren kann. Das sah man an den tempogeladenen Nummern
der „Step-Attak“-Truppe der Tanzgalerie Lorenz oder auch dem
hinreißenden „See you later Alligator“ von Tabea und
Farina Biemann. Das „Franziskus“ kann sich glücklich schätzen, dass es in Dieter Krone genau den richtigen Mann hat, der dieses alles abrufen und auf den Punkt bringen kann. Ein gerade wegen der Leistung der jungen Menschen mehr als toller Abend! |
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