Wer hätte sich vorgestellt, dass sich hinter „personaler
Kommunikation“ der gute, alte Verkehrsunterricht versteckt?
Doch halt: der „gute, alte“? War dieser Unterricht nicht
immer moralinsauer, uncool, ineffektiv und –vor allem! –
langweilig ohne Ende gewesen?
Das wollten wir jetzt ändern und luden am 10.6 und 17.6.09 zwei
Moderatoren ein, die mit den Schülerinnen und Schülern der
11. Klassen – ohne die Beobachtung von Lehrern – ein zweistündiges
Gespräch führten. Als Anstoß wurde ein Film gezeigt
(mehr verraten wir hier nicht!) und dann in einem „Dilemma-Spiel“
nach einer geeigneten Lösungsstrategie für die täglichen
und wochenendlichen Verkehrsprobleme der Jugendlichen gesucht. Sie sollten
Antworten entwickeln auf Situationen, in denen Gruppendruck, Alkohol
oder andere Konfliktbereiche eine Rolle spielen.
Die Ziele dieses Programms sind es, unsere Schülerinnen und Schüler
zu stärken in ihrem Auftreten, in der Bewusstmachung, Artikulation
und Durchsetzung ihrer Wünsche, aber auch in der Reflektion ihres
Verhaltens im Verkehr. Jugendliche bis 24 Jahre sind überproportional
oft in Unfälle verwickelt. Das wollen wir ändern. Und Spaß
gemacht hat es auch …