Personale Kommunikation an Berufsbildenden Schulen und Gymnasien
(Bericht und Foto: Michael Becker)


Wer hätte sich vorgestellt, dass sich hinter „personaler Kommunikation“ der gute, alte Verkehrsunterricht versteckt?
Doch halt: der „gute, alte“? War dieser Unterricht nicht immer moralinsauer, uncool, ineffektiv und –vor allem! – langweilig ohne Ende gewesen?
Das wollten wir jetzt ändern und luden am 10.6 und 17.6.09 zwei Moderatoren ein, die mit den Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen – ohne die Beobachtung von Lehrern – ein zweistündiges Gespräch führten. Als Anstoß wurde ein Film gezeigt (mehr verraten wir hier nicht!) und dann in einem „Dilemma-Spiel“ nach einer geeigneten Lösungsstrategie für die täglichen und wochenendlichen Verkehrsprobleme der Jugendlichen gesucht. Sie sollten Antworten entwickeln auf Situationen, in denen Gruppendruck, Alkohol oder andere Konfliktbereiche eine Rolle spielen.
Die Ziele dieses Programms sind es, unsere Schülerinnen und Schüler zu stärken in ihrem Auftreten, in der Bewusstmachung, Artikulation und Durchsetzung ihrer Wünsche, aber auch in der Reflektion ihres Verhaltens im Verkehr. Jugendliche bis 24 Jahre sind überproportional oft in Unfälle verwickelt. Das wollen wir ändern. Und Spaß gemacht hat es auch …