Seminarfach London – Fahrt vom 08.01.-11.01.2009
(Kristina Beck und Lisa Haberland)


Im Rahmen des Seminarfaches London machten wir uns zusammen mit 37 anderen Schülern, begleitet von Fr. Heidemann und Fr. Groba, auf den Weg nach London, um schon einmal für die anstehenden Facharbeiten Ideen und Eindrücke zu bekommen. Zuerst fuhren wir mit dem Bus und nahmen schließlich die Fähre von Calais nach Dover, um nach ca. 11 Stunden Fahrt endlich in London anzukommen.

Nachdem die Gruppe in zwei Hälften geteilt wurde, da unterschiedliche Jugendherbergen bewohnt werden mussten - eine am Piccadilly Circus und eine andere in King’s Cross - , erhielten wir von unseren Lehrern eine Führung durch London. Wir sahen unter anderem Big Ben und den Buckingham Palast, den die Queen zur Zeit unserer Fahrt bewohnte.
Den restlichen Tag konnten wir frei gestalten und dafür bietet London wirklich genug Möglichkeiten. Es war undenkbar in den zwei Tagen, in denen wir in London waren, alles zu sehen und zu machen, was man sich vorgenommen hatte, obwohl man den ganzen Tag bis 11 Uhr abends auf den Füßen bzw. mit der London Underground unterwegs war.
Zuerst einmal wäre da das durchaus ausgeprägte Angebot an Shopping-Möglichkeiten; auf der Oxford Street, im Harrods und Covent Garden hätten wir wahrscheinlich auch die ganzen zwei Tage mit Shopping verbringen können, aber das hätte der Geldbeute vermutlich nicht zugelassen, denn London ist, wenn nicht gerade Winterschlussverkauf ist, eine sehr teure Stadt. Außerdem mussten wir ja auch noch essen zwischendurch und da bedanken wir uns sehr herzlich bei einer allen Leuten bekannten Fast-Food-Kette. Am Abend hatten wir die Gelegenheit auch mal in einen typisch englischen Pub zu gehen. Diese waren allerdings um 19 Uhr schon alle so gut wie voll, aber irgendwo hat man meistens doch noch ein Plätzchen gefunden.

Den zweiten Tag verbrachten wir mit einer Boots-Tour über die Themse, bei der wir unter anderem die Tower Bridge bestaunen konnten. In Greenwich, wo die älteste Brauerei Englands ihren Sitz hat, wurden wir von Bord gelassen und konnten auch den restlichen Samstag machen, was wir wollten. Um zu unseren Zielen zu gelangen, nahmen wir wieder das für die meisten Londoner wichtigste Verkehrsmittel, die U-Bahn. Es gab außer den zahlreichen Shops natürlich auch noch andere Dinge, die interessant waren. So konnte man z.B. einmal den berühmten Buchladen aus dem Film „Notting-Hill“ im gleichnamigen Stadtteil besuchen oder zum Stadion des Londoner Fußballclubs Arsenal London fahren.

Zudem bekamen wir in den beiden Tagen einen guten Eindruck von den vielen Menschen unterschiedlicher Kulturen, die in London leben und auch einen Einblick in die Armut, die in London herrschen kann.

Ziemlich müde, aber begeistert von den vielen Impressionen, traten wir am Sonntagmorgen die Rückreise an.