Wir, die Klasse 8e, bereiteten seit den Herbstferien mit einigen Schülern
des Christophoruswerkes einen Adventsgottesdienst für die Klassen
7 und 8 und die Schüler der Tagesbildungsstätte des Christophoruswerkes
vor.
Zu Beginn unserer Begegnungen wurden wir in drei kleinere Gruppen eingeteilt.
Jeder Schüler bekam für die weitere Zusammenarbeit einen Partner
aus dem Christophoruswerk zugelost, so dass wir von Anfang an die Möglichkeit
hatten, intensive und persönliche Kontakte zu knüpfen um voneinander
zu lernen. Denn schließlich stand das Projekt unter dem Motto „Wir
wollen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander
umzugehen!“
Sodann gingen wir in die jeweilige Klasse unseres Partners, führten
dort einige Kennlernspiele durch und übten die Lieder für den
Gottesdienst ein, so dass das Eis ziemlich schnell geschmolzen war und
wir uns schon ein wenig kennenlernen konnten.
Als die Schüler des Christophoruswerkes uns ihre Schule zeigten,
stellten wir überrascht fest, dass die Klassenräume dort ganz
anders aufgebaut waren als unsere. In jedem Klassenraum gab es zur üblichen
Ausstattung eines Klassenzimmers zusätzlich noch eine Küche
und mehrere gemütliche Sitzmöglichkeiten, wie z.B. ein Sofa.
Außerdem waren die Klassen nur mit 6-10 Schülern besetzt. Ein
Raum im Christophoruswerk war besonders beliebt bei den Schülern,
der „Snoozle-Raum“, der zur Entspannung dienen soll.
In den anschließenden Treffen stand die Gottesdienstvorbereitung
im Mittelpunkt: „Heilige Hektik - Weihnachten fällt aus!“
– so das Thema dieses Gottesdienstes. Die erste Gruppe musste ein
kurzes Theaterstück proben und es dann im Gottesdienst in der St.
Josef Kirche aufführen. Die zweite Gruppe hatte die Fürbitten
und die dritte Gruppe das Kyrie vorzubereiten.
Der Gottesdienst fand schließlich am 28.11.08 statt. Als Vorbereitungsgruppe
saßen wir direkt um den Altar verteilt, damit wir schnell nach vorne
gehen konnten um unsere Texte zu sprechen. Zunächst waren alle ziemlich
aufgeregt. Der Gottesdienst verlief aber trotz aller Aufregung sehr gut,
so dass hinterher alle begeistert waren. Ein besonderer Höhepunkt
war das gemeinsame „Sprechen“ des Vater-Unser, das unsere
Partner aus der Tagesbildungsstätte uns zuvor in Gebärdensprache
beigebracht hatten.
Das Projekt war für uns ein voller Erfolg! Auch Herr Pruisken lobte
uns und insbesondere die Schüler des Christophoruswerkes. Wir freuen
über die tolle Zusammenarbeit und die Erfahrungen, die wir bei diesen
Begegnungen machen durften! Es hat allen Beteiligten sehr gut gefallen
und viel Spaß gemacht, so dass wir sagen können: Es hat sich
gelohnt aufeinander zuzugehen!
weiterer Bericht mit Fotos (mehr)
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