Begegnung mit den Schülern der Tagesbildungsstätte des Christophoruswerks
„Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen,
voneinander lernen, miteinander umzugehen!“

(Bericht von Lena Müller und Lisa Lögering aus der Klasse 8e)


Wir, die Klasse 8e, bereiteten seit den Herbstferien mit einigen Schülern des Christophoruswerkes einen Adventsgottesdienst für die Klassen 7 und 8 und die Schüler der Tagesbildungsstätte des Christophoruswerkes vor.

Zu Beginn unserer Begegnungen wurden wir in drei kleinere Gruppen eingeteilt. Jeder Schüler bekam für die weitere Zusammenarbeit einen Partner aus dem Christophoruswerk zugelost, so dass wir von Anfang an die Möglichkeit hatten, intensive und persönliche Kontakte zu knüpfen um voneinander zu lernen. Denn schließlich stand das Projekt unter dem Motto „Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander umzugehen!“

Sodann gingen wir in die jeweilige Klasse unseres Partners, führten dort einige Kennlernspiele durch und übten die Lieder für den Gottesdienst ein, so dass das Eis ziemlich schnell geschmolzen war und wir uns schon ein wenig kennenlernen konnten.

Als die Schüler des Christophoruswerkes uns ihre Schule zeigten, stellten wir überrascht fest, dass die Klassenräume dort ganz anders aufgebaut waren als unsere. In jedem Klassenraum gab es zur üblichen Ausstattung eines Klassenzimmers zusätzlich noch eine Küche und mehrere gemütliche Sitzmöglichkeiten, wie z.B. ein Sofa. Außerdem waren die Klassen nur mit 6-10 Schülern besetzt. Ein Raum im Christophoruswerk war besonders beliebt bei den Schülern, der „Snoozle-Raum“, der zur Entspannung dienen soll.

In den anschließenden Treffen stand die Gottesdienstvorbereitung im Mittelpunkt: „Heilige Hektik - Weihnachten fällt aus!“ – so das Thema dieses Gottesdienstes. Die erste Gruppe musste ein kurzes Theaterstück proben und es dann im Gottesdienst in der St. Josef Kirche aufführen. Die zweite Gruppe hatte die Fürbitten und die dritte Gruppe das Kyrie vorzubereiten.

Der Gottesdienst fand schließlich am 28.11.08 statt. Als Vorbereitungsgruppe saßen wir direkt um den Altar verteilt, damit wir schnell nach vorne gehen konnten um unsere Texte zu sprechen. Zunächst waren alle ziemlich aufgeregt. Der Gottesdienst verlief aber trotz aller Aufregung sehr gut, so dass hinterher alle begeistert waren. Ein besonderer Höhepunkt war das gemeinsame „Sprechen“ des Vater-Unser, das unsere Partner aus der Tagesbildungsstätte uns zuvor in Gebärdensprache beigebracht hatten.

Das Projekt war für uns ein voller Erfolg! Auch Herr Pruisken lobte uns und insbesondere die Schüler des Christophoruswerkes. Wir freuen über die tolle Zusammenarbeit und die Erfahrungen, die wir bei diesen Begegnungen machen durften! Es hat allen Beteiligten sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht, so dass wir sagen können: Es hat sich gelohnt aufeinander zuzugehen!

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