Der Chor hatte ein sehr gutes stimmliches Volumen,
und auch die Instrumentalisten fanden große Anerkennung beim Publikum. |
„Vielleicht hören sie nicht
hin“ heißt es in einer Textzeile aus dem Song „Vielleicht“
von Xavier Naidoo. Diese Befürchtung traf für das Weihnachtskonzert
des Franzikusgymnasiums in der Maria-Königin-Kirche keineswegs
zu, denn Musiklehrer Dieter Krone hatte eine gute, auch stilistisch
passende Mischung für das Programm gefunden. Und da gab es gleich eine erste Überraschung: Es scheinen sich immer mehr Jungen für die Mitwirkung im Chor zu interessieren, waren doch im Gegensatz zu den letzten Jahren eine ganze Menge mehr von ihnen dort zu finden. Das zeugt von einer kontinuierlichen Arbeit in dieser Richtung, und das nutzte Krone auch konsequent für den mehrstimmigen Gesang. Hier zeigte sich bereits, wie gut und intensiv in den letzten Monaten gearbeitet wurde. Der Chor hat ein so gutes stimmliches Volumen, dass es der Abnahme über die Tontechnik eigentlich gar nicht bedarf. Das spricht übrigens für die solide Arbeit mit dem Klangkörper. Das Programm barg regelrecht eine kleine Reise durch die Welt, eine Begegnung mit den unterschiedlichsten Weihnachtsliedern und Musiken. Kurzweilig moderierte Dieter Krone das alles, wobei er auch Interessantes zu einzelnen Programmpunkten liefern konnte. |
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Verlässliches Fundament des Ganzen: die Band und vor allem
die Big-Band. Das gerade letztere Krones Metier ist, hat er in der
Vergangenheit schon öfter gezeigt. So war es auch nur logisch
und richtig, dieser eine zentrale Rolle zuzuweisen. Und eine Version
von Puccinis Arie „Nessun Dorma“ (richtig, die aus der
Telekom-Reklame!) in Big-Band-Version hat auch ihren eigenen Reiz
ebenso wie einzelne solistische Leistungen, die ja immer das i-Tüpfelchen
einer solchen Veranstaltung darstellen. |
Schulleiter Pruisken hatte recht mit seinen Schlussworten:
„Ihr habt uns nicht nur die Ohren und den Mund geöffnet“,
rief er allen Akteuren nach dem gemeinsam gesungenen „Tochter
Zion“ zu, „sondern auch die Herzen!“ Dem kann man
eigentlich nichts mehr hinzufügen, außer: Hier hat man das
richtige Konzept, die richtige Mixtur für ein solches schulisches
Weihnachtskonzert gefunden. Der Gospel „Oh happy day“ war
da als Zugabe nur logisch. |