„Mathematik einmal anders erleben“ – Das ist die
Chance, die das Gießener Mathematikum mit seiner sehr erfolgreichen
Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ Schülerinnen
und Schülern, aber auch interessierten Erwachsenen eröffnen
möchte. Fern vom alltäglichen Mathematikunterricht, der geprägt
ist durch Formeln, Gleichungen und Funktionen, soll durch verschiedenartige,
selbst durchführbare Experimente den Schülerinnen und Schülern
Freude an der Mathematik vermittelt werden.
Diese Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ wurde als Leihgabe
bei uns am Franziskusgymnasium im Zeitraum vom 12. November bis zum
25. November 2007 präsentiert und war sowohl an den Werktagen als
auch am Wochenende den Besuchern im Forum zugänglich. Insgesamt
konnte man hier 25 Exponate bestaunen und ausprobieren und anhand neuer
spannender Experimente Mathematik spielerisch erleben. So konnte man
zum Beispiel entdecken, dass Funktionen begehbar sind, dass der kürzeste
Weg nach unten nicht immer der schnellste ist und dass man sich in eine
riesige Seifenhaut einhüllen lassen kann.
Waren sich die Planer in der langen Zeit der Vorbereitung dieser Ausstellung
hin und wieder etwas unsicher bezüglich der Resonanz auf dieses
Projekt, so erwies sich der Verlauf der Ausstellung vom ersten Tag an
als Erfolgsstory.
Neben all unseren Schulklassen ließen sich ca. 2.000 weitere Interessenten
- also insgesamt über 3000 (!) Besucher - zur Ausstellung locken.
Sie wurden geleitet von den bunten Plakaten und Flyern, die von Herrn
Ingo Schnieders gestaltet worden waren, und die überall in der
Schule, der Stadt und dem Umland zum Besuch der Ausstellung einluden.
Zur Eröffnung der Ausstellung
konnte eine kompetente Referentin des Gießener Mathematikums gewonnen
werden. Ihren Darstellungen folgte eine große Zahl von Gästen,
die es sich nicht hatten nehmen lassen wollen, als erste in die Welt
der anfassbaren Mathematik eingeführt zu werden. In den darauf
folgenden Wochen fanden sich in unserem Forum auch Schulklassen benachbarter
Schulen ein. An den Nachmittagen und Wochenenden waren es viele Einzelbesucher,
Gruppen und ganze Familien, die gekommen waren, um mit Mathematik zu
spielen.
Nahezu einhellig begeistert war man von den Experimenten und zur Schau
gestellten mathematischen Phänomenen und erlebte so ein bis zwei
Stunden anregende Unterhaltung und Information.
Ein Dank gilt der Johann Alexander Wisniewsky Stiftung, die mit ihrer
Unterstützung wesentlich zur Realisierung dieses Events beigetragen
hat.