Mathematik zum Anfassen
Das Mathematikum am Franziskusgymnasium

(Bericht: Lothar Frank; Fotos: Kurt Neukirchen, Werner Nieland, Christof Tondera)

„Mathematik einmal anders erleben“ – Das ist die Chance, die das Gießener Mathematikum mit seiner sehr erfolgreichen Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ Schülerinnen und Schülern, aber auch interessierten Erwachsenen eröffnen möchte. Fern vom alltäglichen Mathematikunterricht, der geprägt ist durch Formeln, Gleichungen und Funktionen, soll durch verschiedenartige, selbst durchführbare Experimente den Schülerinnen und Schülern Freude an der Mathematik vermittelt werden.
Diese Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ wurde als Leihgabe bei uns am Franziskusgymnasium im Zeitraum vom 12. November bis zum 25. November 2007 präsentiert und war sowohl an den Werktagen als auch am Wochenende den Besuchern im Forum zugänglich. Insgesamt konnte man hier 25 Exponate bestaunen und ausprobieren und anhand neuer spannender Experimente Mathematik spielerisch erleben. So konnte man zum Beispiel entdecken, dass Funktionen begehbar sind, dass der kürzeste Weg nach unten nicht immer der schnellste ist und dass man sich in eine riesige Seifenhaut einhüllen lassen kann.

Waren sich die Planer in der langen Zeit der Vorbereitung dieser Ausstellung hin und wieder etwas unsicher bezüglich der Resonanz auf dieses Projekt, so erwies sich der Verlauf der Ausstellung vom ersten Tag an als Erfolgsstory.
Neben all unseren Schulklassen ließen sich ca. 2.000 weitere Interessenten - also insgesamt über 3000 (!) Besucher - zur Ausstellung locken. Sie wurden geleitet von den bunten Plakaten und Flyern, die von Herrn Ingo Schnieders gestaltet worden waren, und die überall in der Schule, der Stadt und dem Umland zum Besuch der Ausstellung einluden.

Zur Eröffnung der Ausstellung konnte eine kompetente Referentin des Gießener Mathematikums gewonnen werden. Ihren Darstellungen folgte eine große Zahl von Gästen, die es sich nicht hatten nehmen lassen wollen, als erste in die Welt der anfassbaren Mathematik eingeführt zu werden. In den darauf folgenden Wochen fanden sich in unserem Forum auch Schulklassen benachbarter Schulen ein. An den Nachmittagen und Wochenenden waren es viele Einzelbesucher, Gruppen und ganze Familien, die gekommen waren, um mit Mathematik zu spielen.
Nahezu einhellig begeistert war man von den Experimenten und zur Schau gestellten mathematischen Phänomenen und erlebte so ein bis zwei Stunden anregende Unterhaltung und Information.

Ein Dank gilt der Johann Alexander Wisniewsky Stiftung, die mit ihrer Unterstützung wesentlich zur Realisierung dieses Events beigetragen hat.



"Pictures of an exhibition" oder "Learning by doing"