vb Lingen-Laxten. „Wir sind begeistert. Unser Mut ist
belohnt worden“, freute sich Laxtens Ortsbürgermeister Gerd
Hoffschroer bei der Einweihung des von neun Elftklässlerinnen des
Franziskusgymnasiums gestalteten Kunstwerkes an der Stirnseite der alten
Laxtener Turnhalle.
Freiwillig und zu großen Teilen neben dem regulären
Unterricht ist das 6x14 Meter große Kunstwerk in rund 500-stündiger
Arbeit unter der Leitung des Kunstlehrers und Künstlers Ludger
Wörtler entstanden: „Alle Schülerinnen haben sich freiwillig
für diese Aufgabe gemeldet und auch nach eigenen Entwürfen
gearbeitet.“
Mindestens 40 Stunden hat jede Schülerin an der Realisierung gearbeitet.
„Es ist besonders schön, dass man sieht, dass wir hier mit
vielen verschiedenen Techniken gearbeitet haben“, freute sich
die Schülerin Julia Klumparendt. Es sei sicherlich ein besonderes
Gefühl, wenn man künftig an der alten Laxtener Turnhalle vorbeifahre.
Das Kunstwerk aus Abtönfarbe entstand auf wasserfest verleimten
Sperrholz. Zudem schützt eine wetterfeste Lasur das Riesengemälde,
auf dem in der linken unteren Ecke auch die Künstlerinnen mit kleinen
Porträts verewigt worden sind. Zusätzlichen Wetterschutz bietet
eine über dem Gemälde angebrachte Aluschiene. Diese handwerklichen
Arbeiten übernahmen ehrenamtlich Robert Herbers, Heinz Schlie,
Franz Egbers, Hermann Krieger und Heinz Flender vom Heimatverein Laxten.
Die Materialkosten übernahm der Laxtener Ortsrat. „Und ein
kleines Dankeschön für die Künstler ist auch noch drin“,
kündigte der Ortsbürgermeister an: „Ich habe bisher
auch nur Positives über das Gemälde gehört. Es ist auf
jeden Fall ein neuer Blickfang für Laxten.“