Verkehrssicherheit anschaulich vermittelt
Die "Busschule" am Franziskusgymnasium

(Bericht und Fotos Michael Becker)

Schon seit etlichen Jahren bemühen wir uns um eine anschauliche und praxisbezogene Vermittlung im Bereich „Mobilität“. Dazu gehört der Verkehrssicherheitstag für die Oberstufe (Mai 2006) genauso wie die Vorstellung der „Rauschbrille“ zum Thema Drogen im Verkehr und die „Busschule“, die Herr Klöckner erst für die Firma Meyering, später für die Verkehrsgemeinschaft Emsland Süd (VGE) bei uns durchführte. Bei der „Busschule“ bekommen die Schüler und Schülerinnen im Bus selbst anschauliche und erlebbare Erfahrungen durch Bremsversuche und praktische Hinweise. Dann kam die Aktion „Toter Winkel“ (April 2006), bei der die Schülerinnen und Schüler an drei Stationen den Sichtwinkel der Busfahrer kennen lernten, beobachteten wie ein Bus die Kurve „schneidet“ und sahen wie weit ein Bus beim Einscheren in den Haltebereich über den Fußweg schwenkt. Natürlich wurde auch das Verhalten an der Haltestelle und im Bus mit den Klassenlehrern besprochen.


Alle diese Elemente nimmt die von der Polizei und der Verkehrswacht durchgeführte „Busschule/Aktion Sicherer Schulbusverkehr“ auf. Die fünf Klassen der Jahrgangsstufe 5 waren am Dienstag, dem 02.10.07, fünf Stunden an jeweils verschiedenen Stationen beschäftigt: Von „Erster Hilfe“ (DRK; Herr Boyer) über Vorträge der Polizisten Heike Berding und Edgar Eden bis hin zur Praxis in und an den Bussen der VGE lernten sie alles, was für den sicheren Schulweg nötig ist. Besonders attraktiv macht dieses Programm, dass es mit anderen Lehrpersonen und in einem anderen Rahmen durchgeführt wird. Daher waren die Schülerinnen und Schüler sehr angetan von diesem etwas anderen Schultag!


Die Nacharbeit schließt aber auch die anderen Klassen ein, denn eine Wiederholung der „Selbstverständlichkeiten“ soll zu einer allseitigen Rücksichtnahme aufeinander führen.