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Lingen (neu). Eine ganz besondere Ausstellung ist
am vergangenen Sonntag für mehrere Wochen in der Lingener Kreuzkirche
eröffnet worden. Es handelt sich hierbei nämlich um ein Projekt,
das vom Kirchengemeindeausschuss vorgeschlagen und. von vier Schulen
aus Lingen begeistert aufgenommen wurde. Dies sind die Gebrüder-Grimm-Schule,
das Franziskusgymnasium, die Gesamtschule Emsland sowie das Gymnasium
Johanneum. Unter Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern wurden in den
Schulen Kunstwerke zu acht Themenkomplexen erschaffen, die „aus
unserem Leben mit seinen Wünschen und Sehnsüchten, mit unseren
Realitäten, gegriffen sind", wie es Pastorin Christa de Riese
in ihrer Begrüßung formulierte. Die verborgene Botschaft
hinter den Kunstwerken beinhalte unser Glück, in Beziehungen leben
zu können aber auch unser Leid, Beziehungslosigkeit und Einsamkeit
erfahren und ertragen zu müssen. Während sich das Franziskusgymnasium
der Themen „Bewahrung" und „Frieden" annahm, hatte
sich die Gebrüder-Grimm-Schule den Themen „Brücken"
und „Jahreszeiten" gewidmet. Schülerinnen und Schüler
des Gymnasium Johanneum beschäftigten sich mit „Formen"
und „Momentaufnahmen aus dem Schulalltag". Die Gesamtschule
lenkt die Aufmerksamkeit auf „Säulen" in der Kirche
sowie auf Altäre, die sich die Menschen der heutigen Zeit selbst
zurechtstellen und oftmals eben nicht mehr den christlichen Vorstellungen
entsprechen. |
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Blick in die Kreuzkirche während der Ausstellungseröffnung
am 5. März |
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Das Triptychon „Friedensbild“ an der
Orgelempore mit Kirsten Groth, Frauke Wintermann und Lea Kues aus der
Kunst-AG. |
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Annkatrin Senker und Nadine Bojer erläuterten stellvertretend für die Klasse 10b die Installation „Die Löwengrube“. |