"Jugend forscht"-Team weiterhin auf der Erfolgsspur

Bei der diesjährigen Regionalaustragung des Wettbewerbs „Jugend forscht“ waren drei Schüler unsere Schüler - betreut von Herrn Tondera - wieder sehr erfolgreich und erzielten folgende Preise:

Henning Liersch (6e) erhielt den 2. Preis (60 €; der 1. Preis wurde nicht vergeben) in der Altersgruppe „Schüler experimentieren“ im Bereich Technik mit der Arbeit „Experimente mit der Brennstoffzelle“.

Robin Lammers (9a) erhielt den 3. Platz (50 €, der 1. Preis wurde ebenfalls nicht vergeben) in der Altersgruppe „Jugend forscht“ im Bereich Technik mit der Arbeit „Versuchsanlage für Fahrradreifen“.

Michael Klues (13. Jg.) belegte den mit 75 € dotierten ersten Platz im Grenzbereich zwischen Physik und Raum- und Geowissenschaften und qualifizierte sich damit für den Landesentscheid in Clausthal-Zellerfeld mit der Arbeit „Wenn Dünen wandern“.
Außerdem erhielt unsere Schule den Niedersächsischen Schulpreis im Wert von 250 € für langjährige erfolgreiche Teilnahme an „Jugend forscht“.

Womit haben sich unsere Schüler beschäftigt?

Henning Liersch hat sich die Frage gestellt, ob man z. B. die elektrische Eisenbahn oder ein anderes elektrisches Spielzeug mit einer Brennstoffzelle antreiben kann.
Er musste zunächst feststellen, dass die Brennstoffzelle aus der Physiksammlung wegen ihrer kleinen Leistung und den großen Reibungskräften, die im Spielzeug auftreten, nicht in der Lage ist, die Spielfahrzeuge. Er hat anschließend leichtes und einfaches Spielzeug konstruiert, das sich mit der vorhandenen Brennstoffzelle bewegen kann.

(Henning im Gespräch mit den Juroren)


Robin Lammers arbeitet bereits seit mehreren Jahren am vorliegenden Projekt, das ursprünglich beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ durch Stefanie Albers und Michael Rosen im Jahre 2000 zum ersten Mal vorgestellt wurde. Die erste Anlage wurde bereits mehrfach umgebaut. Mit der neuen Versuchsanlage ist es einerseits möglich, die beim Fahrradfahren auf die Reifen wirkenden Kräfte schnell und zuverlässig zu messen. Andererseits kann mit der Testanlage auch ermittelt werden, welcher Reifen für welchen Straßenbelag am besten geeignet ist.


(Robin im Gespräch mit den Juroren)

„Wenn Dünen wandern“.
Man betrachtet es schon fast als selbstverständlich, dass z.B. beim Strandspaziergang der Boden nicht eben ist, sondern sich der Sand, durch den Wind oder das Wasser, in feinen Linien zu Mustern anordnet oder im großen Maßstab sogar Dünen bildet. Aber warum ist das so? Bei genauerer Überlegung stellt man fest, dass das Phänomen alles andere als selten ist. Am Strand, im Flussbett, am Meeresboden, in der Wüste oder auch, um mal ein ausgefalleneres Beispiel zu nennen, auf eingeschneiten Ebenen, ist es zu beobachten. Wenn es so kalt ist, dass Pulverschnee fällt, bildet der Wind Wellen auf der Oberfläche. Immer wieder erzeugen Strömungen in den genannten Beispielen gleiche oder zumindest ähnliche Formen auf der jeweiligen Ebene.
Michael Klues versuchte in seiner Forschungsarbeit mit Hilfe eines von ihm gebauten Windkanals derartige Phänomene der Strukturbildung im Sand zu simulieren. Im Rahmen dieser Experimente hat er Parameter gemessen, die diese Strukturbildung beeinflussen. Im Experiment ist es ihm gelungen, Strukturen zu bilden und die dafür nötigen Bedingungen zu bestimmen.


(Michael mit seinem Windkanal bei der Vorführung)