Ehemalige stürmten ihre "alte Penne" Rund 750 der 3000 Absolventen zurück an alter Wirkungsstätte (Bericht: Michael Becker; Fotos: Kurt Neukirchen) |
„Das Gesicht kenne ich, aber der Name...?“,
„Weißt du noch, wie wir damals auf dem letzten Kurstreffen
nach dem Abitur uns die Haare für die Bundeswehr abgeschnitten haben?“,
„Das eine habe ich mir aus Ihrem Unterricht gemerkt: dass Sie schon
als Student 3 Kinder hatten – und so habe ich es auch gemacht!“ Ehemaligen-Treffen am Franziskusgymnasium - die Pausenhalle brechend voll. Mit Kind und Kegel sind sie gekommen: Wer wird noch da sein? Viele hatten sich lange nicht gesehen: Wie geht es Dir? Wo bist Du gelandet? Wo soll man anfangen zu erzählen? – oder einfach: “Schön dich zu sehen!“ Von der ehemaligen Schulleiterin Sr. Annuntiata über die ersten Abiturjahrgänge 1956 bis zu den „Frischlingen“ von 2005 – alle, alle waren gekommen: die Frau mit Kind aus Berlin, wo sie mit einer NGO Menschen für den Irak ausbildet, die Augenoptikerin aus Braunschweig, die Familie mit „eineinhalb“ Kindern, die demnächst in die Nähe von Nürnberg zieht. |
Anmeldungen gab es nicht für den Nachmittag in
der Schule. Dennoch klappte die Bewirtung dank des Einsatzes von vielen
Helfern in bewährter Weise: Vororchester und Unterstufenchor boten
den musikalischen Rahmen, die Elternvertretung sorgte für das leibliche
Wohl, derzeitige und frühere Lehrer zeigten die Räumlichkeiten
und sorgten für Gesprächsanlässe. |
Viele ehemalige SchülerInnen ließen es
sich nicht nehmen - trotz des „flüssigen Sonnenscheins“
- das Schulgelände in Augenschein zu nehmen: die Dreifach-Sporthalle,
die Außenanlagen mit der Kunststoffbahn, der Skaterstrecke, dem
Beach-Volleyballfeld. Interesse gab es auch für die Ausstattung der
Bibliothek, der Computerräume und der verschiedenen Fachräume:
Physik, Chemie, Biologie, Erdkunde, Musik. |
„Dann bis heute Abend –
zum Abfeiern bei Klaas-Schaper! Wir sehen uns!“… |
... Und dann der Abend: gespannte Gesichter, helle
Wiedersehensfreude – schnell bildeten sich kleinere und größere
Gruppen im ganzen Saal. So manches Gespräch nahm die Schulzeit reflektierend
in den Blick und natürlich wollte man auch über die jetzige
Situation und weitere Pläne etwas erfahren Die Lautstärke wuchs,
das Lachen wurde lauter, „soll ich noch hier bleiben oder schaue
ich mich weiter um?“ Die Band Superfly spielte eingängige
Musik und je länger der Abend, desto heißer wurde getanzt.
Ein rundum schöner Abend voller herrlicher Begegnungen und Lebensfreude! |
| Um halb vier ging der Berichterstatter beschwingt nach Hause – es waren aber noch etwa einhundert Leute da .... |