Die Dümmertage, die in diesem Jahr vom 08.11. bis zum
11.11.2005 stattfanden – wie immer im Jugend- und Freizeithaus am Dümmer,
boten für die Schüler des 11. Jahrgangs die optimale Gelegenheit,
sich näher kennen zu lernen und den Zusammenhalt untereinander zu verbessern.
Dabei waren die Methoden der Lehrer jedoch teilweise etwas seltsam, denn das
große Motto „bessere Verständigung des Jahrgangs“ wurde
von dem Nebenmotto „Töten oder getötet werden“ überschattet.
So gab es zum Beispiel ein paar Spiele während der „Sitzungszeiten“
und der übrigen Freizeit, die gezielt darauf ausgerichtet waren, seine
Mitschüler und Lehrer ‚um die Ecke zu bringen’. Diese waren
natürlich in keinster Weise gefährlich. Um so mehr durften sich die
„Massenmörder“ stets über ihren Erfolg freuen, während
von den glücklichen Leichen endlich die Spannung abfiel, nicht mehr um
ihr Leben bangen zu müssen.
Netterweise war auch etwas für die sensibleren Schüler dabei: Die
anderen, auf Gruppenzusammenhalt ausgerichteten Spiele und Aufgaben (tatsächlich
gab es auch solche!) verfehlten ihre Wirkung nicht und förderten die Offenheit
für andere in der jeweiligen Gruppe, indem sie auf meist ziemlich lustige
Art und Weise innerhalb der Gruppenarbeit das Vertrauen untereinander förderten.
Über das Verhältnis Arbeitszeit-Freizeit konnte sich eigentlich niemand
beschweren, denn persönliche Zeit wurde am frühen Nachmittag und am
Abend genug gestellt. Auch wenn einige wenige lange Gesichter über das
Essen gezogen wurden und einige mehr Stimmen nach ein wenig mehr Alkohol schrieen,
so herrschte doch die ganze Zeit über super und relaxte Stimmung. Nicht
zuletzt lag es daran, dass der Jahrgang mehr zusammengewachsen war und keiner
wie bei vorherigen Jahrgangsfahrten ins Krankenhaus eingeliefert werden musste
(es gab lediglich einen leicht angestauchten Finger und ein leicht lädiertes
Knie). Zudem trug auch der wenig überraschende Sieg der Schüler im
Schüler-Lehrer-Duell am letzten Abend seinen Teil zur allgemeinen Vergnüglichkeit
bei.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Dümmertage ihrer Aufgabe gerecht
geworden sind. Sie waren spitze und bleiben bei den Schülern und den Lehrern
in glänzender Erinnerung.
(weitere Fotos - insgesamt 99 - unter ArturMichel.de)