Dümmertage des 11. Jahrgangs: Näherkommen trotz Todesgefahr?
(Bericht von Christian Rüy)

Die Dümmertage, die in diesem Jahr vom 08.11. bis zum 11.11.2005 stattfanden – wie immer im Jugend- und Freizeithaus am Dümmer, boten für die Schüler des 11. Jahrgangs die optimale Gelegenheit, sich näher kennen zu lernen und den Zusammenhalt untereinander zu verbessern.
Dabei waren die Methoden der Lehrer jedoch teilweise etwas seltsam, denn das große Motto „bessere Verständigung des Jahrgangs“ wurde von dem Nebenmotto „Töten oder getötet werden“ überschattet. So gab es zum Beispiel ein paar Spiele während der „Sitzungszeiten“ und der übrigen Freizeit, die gezielt darauf ausgerichtet waren, seine Mitschüler und Lehrer ‚um die Ecke zu bringen’. Diese waren natürlich in keinster Weise gefährlich. Um so mehr durften sich die „Massenmörder“ stets über ihren Erfolg freuen, während von den glücklichen Leichen endlich die Spannung abfiel, nicht mehr um ihr Leben bangen zu müssen.
Netterweise war auch etwas für die sensibleren Schüler dabei: Die anderen, auf Gruppenzusammenhalt ausgerichteten Spiele und Aufgaben (tatsächlich gab es auch solche!) verfehlten ihre Wirkung nicht und förderten die Offenheit für andere in der jeweiligen Gruppe, indem sie auf meist ziemlich lustige Art und Weise innerhalb der Gruppenarbeit das Vertrauen untereinander förderten.
Über das Verhältnis Arbeitszeit-Freizeit konnte sich eigentlich niemand beschweren, denn persönliche Zeit wurde am frühen Nachmittag und am Abend genug gestellt. Auch wenn einige wenige lange Gesichter über das Essen gezogen wurden und einige mehr Stimmen nach ein wenig mehr Alkohol schrieen, so herrschte doch die ganze Zeit über super und relaxte Stimmung. Nicht zuletzt lag es daran, dass der Jahrgang mehr zusammengewachsen war und keiner wie bei vorherigen Jahrgangsfahrten ins Krankenhaus eingeliefert werden musste (es gab lediglich einen leicht angestauchten Finger und ein leicht lädiertes Knie). Zudem trug auch der wenig überraschende Sieg der Schüler im Schüler-Lehrer-Duell am letzten Abend seinen Teil zur allgemeinen Vergnüglichkeit bei.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Dümmertage ihrer Aufgabe gerecht geworden sind. Sie waren spitze und bleiben bei den Schülern und den Lehrern in glänzender Erinnerung.

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