Das Franziskusgymnasium Lingen hatte in das Kulturforum St.
Michael eingeladen, um unter dem Motto „Summer Swings“ diese schönste
Jahreszeit nach Lingen zu locken. So viele Besucher waren nach Reuschberge geströmt,
dass der Platz im Forum nicht mehr ausreichte und einige nur stehend der gelungenen
Show folgen konnten.
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„Summer in the city“, der von John Sebastian komponierte
Superhit Joe Cockers, eröffnete dabei ein breites Kaleidoskop von
Melodien aus Swing, Rock/Pop und Musical. Diese gute Mischung bot die
Plattform für den Chor, die Band, die Big Band, die Jazz-Combo
und die Solisten, sich im besten Licht zu präsentieren.
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Ob nun die Big Band sommenbrillenbewehrt die „Bluesbrothers“
vor dem geistigen Auge des Zuhörers erscheinen ließ oder
auf die „Sentimental Journey“ mitnahm, ob die erst seit
kurzem bestehende und ordentlich funky aufspielende Jazz-Combo mit dem
„Easy Sax“ den „Doo-Dat Blues“ vor sich her
jagte, das Programm ließ keine Wünsche offen und brachte
sogar den großen Big-Band-Sound von Günther Noris mit dem
„Mountain Rock“ wieder in Erinnerung.
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Dabei gaben vor allem die Gesangssolisten so manche reife Leistung
ab, besonders Friederike Schmidt mit ihrer hinreißenden Interpretation
von „The nearness of you“ von Ned Washington, bei der sie
sich selbst am Piano begleitete.
Nicht minder gelungen war die Version des Wise-Guys-Hits „Jetzt
ist Sommer“ von Daniel Dickopf, der von Benedikt Gerdes, Kristina
Kolbe, Frederike Königschulte, Tobias Koopmann und Martin Otte
wunderbar performed wurde.
Dies soll jedoch keineswegs die Leistungen der anderen jungen Künstler
schmälern.
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Dass hier auf so gutem Niveau musiziert wird, ist zugleich ein Verdienst
der Lehrer Oliver Thoben und Dieter Krone, der auch für die Gesamtleitung
verantwortlich zeichnete. Vor allem ist dieser Erfolg dem großen
Enthusiasmus der jungen Leute zuzuschreiben, die mit der Show eine klasse
Werbung für ihre Generation lieferten. Dass alles rund lief, dafür
sorgten die akkurat arbeitenden Techniker Dirk Seidel und Tim Tautorat.
„A salute to Glenn Miller“ beendete das mitreißende
Programm – und als Zugabe „Star wars“.
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