Eltern und Lehrer besiegen Schülerinnen und Schüler bei Sportabzeichenwette
(Bericht: Norbert Christel)

In einem schulinternen, sportlichen Wettbewerb zwischen Lehrern und Eltern auf der einen Seite und den Schülern der Klassen 8 bis Jahrgang 12 auf der anderen Seite gewannen überraschenderweise nicht die Schüler des Franziskusgymnasiums. Ausgangspunkt war das Wettangebot der Eltern und Lehrer an die Schüler, dass diese es nicht schaffen würden, mehr als doppelt so viele Sportabzeichen wie sie selbst zu erreichen. Bei einer Niederlage hätten die Lehrer auf eigene Kosten und zu Lasten der Unterrichtszeit alle Schüler zum Grillen eingeladen.

Eigentlich bestand kaum eine Chance, diese Wette gegen die Schüler zu gewinnen, aber genau diese wollten die Eltern und Lehrer nutzen. Nach den Osterferien wurde auf dem schuleigenen Sportgelände jeweils montags und donnerstags Sportabzeichenabnahme für Eltern und Lehrer angeboten. War die Teilnahme unmittelbar nach den Osterferien noch schleppend, übertrafen Eltern und Lehrer in den letzten drei Wochen vor den Ferien alle Erwartungen der Fachgruppe Sport. Insgesamt 157 Sportabzeichen wurden absolviert, davon 28 Lehrersportabzeichen, was etwa einem Drittel des Kollegiums entspricht. In einer Sonderveranstaltung unmittelbar vor Sommerferienbeginn wurden die Urkunden und Abzeichen von Herrn Christel und Frau Ducki-Höckner den Eltern und Lehrern überreicht. Bei dieser Veranstaltung wurde deutlich, dass insgesamt sehr viele Eltern und Lehrer möglicherweise zu überdauerndem Sporttreiben animiert werden konnten. Äußerungen wie „es hat sehr viel Spaß gemacht“ oder „das sollte unbedingt wiederholt werden“ können das belegen.

Konnten Eltern und Lehrer für das Sportabzeichen üben und trainieren, mussten die Schüler, bis auf das Schwimmen, alle Disziplinbereiche an einem Tag im Emslandstadion Lingen absolvieren. Dies gelang den Schülern der Klassen 8-10 noch überzeugend, mehr als die Hälfte aller Schüler schaffte das Sportabzeichen und hätte erwartungsgemäß die Wette gewonnen. Verloren wurde die Wette auf Schülerseite in den Jahrgängen 11 und 12, die nur jeweils zu etwa einem Viertel die Bedingungen das Sportabzeichens erfüllten, so dass am Ende 41 Sportabzeichen auf Schülerseite fehlten.

Eingebunden war die Sportabzeichenwette in zwei Sportaktionstage, die am 7. und 8. Juli das Schuljahr abschließen sollten. Die Schüler der Klassen 5-7 absolvierten parallel zur Sportabzeichenwette auf den schuleigenen Außensportanlagen die Bundesjugendspiele und einen Ausdauerlauf, so dass zum Jahresende hin weitere Sportabzeichen erreicht werden können.

Weitere Höhepunkte bot der zweite Sportaktionstag, für den die Schüler aus insgesamt 23 unterschiedlichen Veranstaltungen wählen konnten. Ein breit gefächertes Angebot ermöglichte Sportarten, die weit über das Schulcurriculum hinausgingen. Im Angebot waren Reiten, Voltigieren, Rudern, Tauchen, Surfen, Tennis, Radfahren und Mountainbiking, Bowling, Modern Dance und Salsa, Jazztanz, Tae Boe, Beachvolleyball, American Football, Fußball für Mädchen, Street Soccer für Jungen, Fitnesstraining, Tischtennis, Zirkuskünste und Jonglage, Karate, Walking, und ein Seminar über Sporternährung. Für alle Sportveranstaltungen, die überwiegend auf außerschulischen Sportanlagen stattfanden, standen qualifizierte Referenten bereit, die von Kollegen des Franziskusgymnasiums, aber auch von Schülern unterstützt wurden. Ein besonderer Dank gilt den Vereinen und Firmen für die personelle und organisatorische Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Sportaktionstages.

Der Organisationsaufwand für diese beiden Tage war enorm, wurde aber von der Fachgruppe Sport gemeinsam geschultert.

 

Detaillierte Auflistung der Sportabzeichen-Leistungen der Klassen/Jahrgangsstufen (hier)

 
Übersicht des "sportlichen Saisonabschlusses" (hier)