„Wichtig, dass Jugendliche sich damit beschäftigen“
Schüler nahmen mit Kues an Gedenkveranstaltung
(Bericht in der Lingener Tagespost vom 29.01.2008)

Trafen Dr. Kues am Rande der Gedenkveranstaltung im Bundestag. Die Lingener Schüler Hanna Alves und Simon Göhler.

Berlin/Lingen. Die Lingener Schüler Hanna Alves und Simon Göhler haben im Rahmen einer Jugendbegegnungswoche an der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus teilgenommen. Am Rande der Veranstaltung trafen sie den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Kues.

„In der Schule nehmen wir am Seminar zum Thema Judentum teil. Die Organisation Pax Christi hat zwei Schüler für die einwöchige Jugendbegegnung in Berlin gesucht, und wir wurden ausgewählt“, erklärte der 18-jährige Gymnasiast Simon Göhler die Hintergründe ihrer Teilnahme. Eine ganze Woche lang beschäftigten sich Göhler und Alves in Diskussionsgruppen, Rollenspielen und Gesprächen mit Politikern und Überlebenden des Holocaust mit der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten.

So wurde beispielsweise das Thema „Enteignung der Juden“ in einer Kleingruppe aufgearbeitet. Am Freitag nahmen beide an der zentralen Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus im Plenarsaal des Bundestages teil. Eine große Ehre, denn normalerweise haben nur Abgeordnete und Regierungsvertreter Zutritt.

Nach dieser Veranstaltung trafen die Schüler vom Franziskusgymnasium mit Dr. Hermann Kues zusammen. „Ich finde es wichtig, dass sich Jugendliche mit diesem Thema so intensiv beschäftigen“, so Kues. Auf die Frage von Kues, was an der Woche neben der Gedenkveranstaltung besonders beeindruckt habe, antwortete Hanna Alves: „Die Besichtigung der Gedenkstätte Theresienstadt und das Gespräch mit einer Überlebenden sind etwas Besonderes gewesen.“