(Zum offiziellen Start des Schulsanitätsdienstes
am Franziskusgymnasium kamen alle Projektbeteiligten jetzt zur Urkundenvergabe
an die ausgebildeten Schüler zusammen. Foto: privat) (Bericht) |
Der Schulalltag eines Gymnasiums verläuft
nicht immer ohne kleinen Verletzungen oder Krankheiten. Eine Erste-Hilfe
durch geschulte Schülerinnen und Schülern ist daher von großer
Bedeutung. In den großen Pausen können diese Aufgaben Schüler übernehmen, die über eine entsprechende Ausbildung verfügen. Die Kenntnisse hierfür können in einem Erste-Hilfe-Kurs am Franziskusgymnasium erworben werden. Daher ist jeder Schüler ab der 9. Klasse herzlich eingeladen, an einem solchen Kurs und der Ernennung zum Schulsanitäter teilzunehmen. Die meisten Schülerunfälle ereignen sich im Sportunterricht, in den großen Pausen oder auf dem Schulweg. Die häufigsten Verletzungen hierbei sind Schürfwunden, kleinere Schnittverletzungen, Verstauchungen und Prellungen, Gehirnerschütterungen und Kreislaufprobleme. Darüber hinaus klagen viele Schülerinnen und Schüler über Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Hier ist oft rasche und gezielte Hilfe erforderlich, die wir als geschulte Schulsanitäter leisten können. Unser Schulsanitätsdienst kann durch seine ständige Bereitschaft einen wichtigen und sinnvollen Beitrag leisten und in Notfällen mit Erster Hilfe und darüber hinausgehenden Maßnahmen Unfallfolgen und unnötige Schmerzen vorbeugen. Somit lernen die Schülerinnen und Schüler, die bei uns aktiv sind, in gegenseitiger Verantwortung zu leben, sich selbst, ihre Lebensumstände und ihre Umwelt bewusster wahrzunehmen und Einfluss darauf auszuüben. Ebenso lernen sie Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu handeln. Das Franziskusgymnasium verfügt über einen Sanitätsraum mit einer Krankenliege und einem Sanitätsschrank mit den erforderlichen Verbandsmaterialien. Unser derzeitiger Schulsanitätsdienst setzt sich zusammen aus einer Arbeitsgemeinschaft interessierter Schülerinnen und Schüler, die bereit sind, anderen Menschen zu helfen, die Hilfe benötigen. Alle Verletzungen und Erkrankungen werden in einem Verbandsbuch festgehalten, Sanitätsmaterial verwaltet und die Schule in Fragen der Unfallverhütung fachlich beraten. Erste-Hilfe-Maßnahmen werden ständig geübt und Einsätze erprobt. Des Weiteren nehmen wir an Aktionen des Jugendrotkreuzes teil. Bei regelmäßigen Treffen (montags nach der 6. Stunde) erfolgen dann ein Terminaustausch und die Diensteinteilung der Schülerinnen und Schüler, wobei ein Dienstplan verbindlich die Einsatzzeiten während der Pausen regelt, in denen der Sanitätsraum besetzt ist. Bei Interesse können sich interessierte Schülerinnen und Schüler an Herrn Lögering oder Herrn Van den Berghe wenden. |