Leseratten unterwegs
Sechstklässler kaufen Bücher für die Stadt- und Hochschulbibliothek
Bericht in der Lingener Tagespost vom 18.05.2006

Seit diesem Schuljahr gibt es für die Sechstklässler des Franziskusgymnasiums eine Lese-AG. In dieser Zeit haben sich die Schüler zu richtigen Leseratten entwickelt.
Jetzt durften sie in der Buchhandlung van Acken Jugendbücher ganz nach ihrem Geschmack für die Stadt- und Hochschulbibliothek (SHB) einkaufen. „Unser Bibliotheksnachwuchs hat eine wirklich gute Auswahl getroffen“, erklärt Josef Lüken, der bei der SHB unter anderem für den Jugendbuchbereich zuständig ist: „Diese Bücher werden sicherlich auch von ihren Alterskollegen gerne gelesen. Die Bücher werden jetzt so schnell wie möglich bearbeitet, mit einer Schutzfolie versehen und in das Computersystem unserer Bibliothek eingegeben.“
Schließlich sollen diejenigen, die die Bücher ausgesucht und sich vorher im Zuge der Arbeitsgemeinschaft bereits mit der Auswahl von Kinder- und Jugendliteratur beschäftigt haben, diese auch als Erste lesen dürfen. „Diese Bücher wandern daher zunächst in eine speziell für die Bedürfnisse der Schule zusammengestellte Bücherkiste“, erklärt Lüken. Alle Bücher, von TKKG-Bänden bis zu Herr der Ringe, können dann zunächst in der Unterstufenbibliothek des Franziskusgymnasiums ausgeliehen werden. Zweimal wöchentlich hat diese geöffnet. „Und das Interesse ist wirklich groß, die Schüler sind mit Eifer dabei“, betont Deutsch- und Sportlehrerin Claudia Ducki-Höckner, die die Lese-AG betreut. Anschließend können alle Bücher natürlich auch in der Lingener Bibliothek ausgeliehen werden.
„Für derartige Kooperationen stehen wir immer gerne zur Verfügung“, bietet Lüken, der zuvor den Mitgliedern der Lese-AG im Unterricht bereits zweimal rund um das Thema Buch Rede und Antwort gestanden hatte, auch allen weiteren Lingener Schulen ein derartiges Projekt zur Leseförderung an (nähere Infos bei Josef Lüken in der SHB unter Tel. 0591/916710).

Fast die freie Auswahl: Die Sechtsklässler der Lese-AG des Franziskusgymnasiums durften Jugendbücher nach ihrem eigenen Geschmack für die Stadt- und Hochschulbibliothek aussuchen. Das ließen sie sich nicht zweimal sagen ...